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Der Linux-TabletPC: Lindows greift erneut Microsoft an

17:35 - Donnerstag, 14. November 2002 von Florian Schmidt
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: der, linux, tabletpc, lindows, greift, erneut, microsoft, an 0 Kommentare

Kurz nach der großen TabletPC-Veröffentlichung will der überzeugte Microsoft-Gegner Michael Robertson erneut beweisen, dass es auch günstiger geht als mit Microsoft-Systemen. Sein Gerät kostet gerade mal 500 Dollar.


Michael Robertson hat MP3.com gegründet und damit die Musikindustrie aufgemischt. Danach rannte der Don Quichote der Branche in Richtung Microsoft-Windmühle und gründete das Startup "Lindows". Damit hat er es immerhin geschafft, Microsoft auf die Löschung des Markenzeichens "Windows" zu verklagen. Nun bringt er als Antwort auf Microsofts neues TabletPC-System seinen eigenen Lindows-TabletPC heraus.


Robertson verdammt in seiner Pressemitteilung zum Lindows-Tablet Microsofts Handschriftenerkennung: Sie funktioniere nicht und werde ohnehin nicht genutzt. Handgeschriebenes sei ohnehin aus der Mode, im Business dominiere die Tastatur. Deshalb habe sein System keine solche unsinnige Funktion. Was zähle beim Kunden, sei der Preis: ein Gerät koste bei ihm nicht ab 2000 Dollar, sondern sei schon ab 500 US-Dollar erhältlich. Das Lindows-Tablett soll im Frühjahr 2003 fertiggestellt sein - die Branche wartet gespannt, ob der findige Unternehmensgründer den Mund zu voll genommen hat.


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