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Der Zug fährt ab: P4 mit 200 MHz FSB und der i875P Dual-DDR400-Chipsatz
1 - Generationswechsel Chipsatz, breitspuriger Datenverkehr

Lange ist es her als Intel das letzte Mal einen neuen Prozessor und eine neue Plattform gleichzeitig vorstellte. Es war die Einführung des ersten Pentium 4 im November 2000 - um genau zu sein. Heute, zweieinhalb Jahre später, ist es wieder einmal so weit: Wer auf dem neuesten Stand sein will, braucht einen Pentium 4 mit 200 MHz Quad-FSB und eine dazu passende Plattform für Dual DDR400.
Beachtenswert ist der technologische Fortschritt. So erhöht Intel den Takt des Front Side Busses von 133 auf 200 MHz - das sind 50 Prozent. Daraus ergibt sich ein gleichgroßer Anstieg der Bandbreite von 4,2 auf 6,4 GByte/s.
Damit der neue Prozessor optimal genutzt werden kann, benötigt man ein Motherboard mit dem i875P/Canterwood-Chipsatz, der den 845PE/Brookdale und den 850E/Tehama ablösen soll. Der Canterwood ist Intels erster Desktop-Chipsatz für Dual-DDR400-Speicher, der zudem in Zweikanaltechnik funktioniert.
Trotz der Notwendigkeit, für den P4 mit 200 MHz FSB die komplette Plattform auszutauschen, erhält der Anwender immerhin eine nette Dreingabe: Serial-ATA ist von nun an fest im Chipsatz integriert. Verkaufsfördernd sollte sich auch die AGP-8X-Schnittstelle für Grafikkarten auswirken. So war es bislang dem Kunden schwer zu vermitteln, warum Intel AGP 8X zuerst im Workstation-Bereich anbot und nicht auf dem Mainstream-Markt.
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- 1 Generationswechsel Chipsatz, breitspuriger Datenverkehr
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