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Testverfahren

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18:00 - 01/11/2003 von Jean-Pierre Roche

Will man Lautsprecher ernsthaft testen, braucht man zugleich objektive und subjektive Tests. Für die objektiven Tests haben wir das elektroakustische Messsystem DAAS32 (Digital Audio Analysis System) verwendet, wobei wir eine dedizierte Capture-Karte und eine Software verwendeten, die unter Windows lief. Das Messmikrofon war ein ¼-Zoll-Neutrik 3382.

Dieses System ermöglicht eine Vielzahl von Messungen, wir haben uns auf den Frequenzgang mit einer doppelten Messung beschränkt: Einmal in angemessener Entfernung von den Satelliten in Verbindung mit einer Messung aus der Nähe für die Bässe. Die Software des Systems sorgt für die Harmonisierung dieser zwei Werte. Diese Gesamtkurve wird mit einer für den Subwoofers allein komplettiert (aus der Nähe durchgeführt), so dass man sehr schön zeigen kann, was man von ihm allein erwarten darf und welche Frequenzen zusammen mit den Satelliten abgedeckt werden.

Für den Kurvenverlauf, den wir Ihnen präsentieren, haben wir eine Drittel-Oktav-Kurve gewählt. Diese glättet die Unebenheiten des Frequenzgangs, doch ist die Darstellung für einen Laien viel besser lesbar: Die rohe Kurve, die unser Messsystem lieferte, hat eine sehr hohe Auflösung (1/24 Oktave) und erfordert Kenntnisse in Elektroakustik und einige Erfahrung, um ohne grobe Fehler interpretiert zu werden. Natürlich haben wir diese Kurve für unsere Bewertungen verwendet.

Alle Tests wurden praxisnah durchgeführt: Die Satelliten waren auf dem Schreibtisch aufgestellt, der Subwoofer auf dem Boden. Das Ergebnis ist also repräsentativ dafür, was Sie auch in der Praxis bei korrekter Installation des Systems erhalten werden.

Für die subjektiven Tests haben wir einen PC mit einer Creative Audigy 2 ZS Platinum Pro-Soundkarte verwendet: Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Soundsystem dieser Art mit einer besseren Klangquelle verbunden wird! Die abgespielte Musik variierte, um die Klangwiedergabe sowie die Mängel bei den wichtigsten Stimmlagen nachzuweisen. Die Medien waren Audio-DVDs und Audio-CDs.

Diese Tests wurden durch eine Bewertung der maximalen Lautstärke, die ohne hörbare Verzerrungen erreicht werden konnte, vervollständigt. Zu diesem Zweck haben wir aus drei Quellen von rosa Rauschen, die in Stereo kodiert waren (rechts, links, Mitte), ein Messsignal erzeugt, das für unsere Zwecke geeignet war. Dieses Signal wurde im Verhältnis zu breitbandigem rosa Rauschen stark in den Subbässen (die bei der meisten Musik kaum vorhanden sind) gefiltert.

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