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Ultra320 SCSI: Grundlagen

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18:00 - 14/11/2003 von Patrick Schmid

Seit vielen Jahren gilt SCSI (Small Computer System Interface) als die professionellste Schnittstelle für Massenspeichergeräte. Im Vergleich zu UltraATA und Serial ATA arbeitet SCSI grundlegend anders, denn bis zu 15 Geräte können an einem so genannten Kanal betrieben werden - intern und extern.

Dazu bedient man sich eines speziellen Controllers sowie eines 68-poligen Kabels mit entsprechend vielen Anschlüssen, um die einzelnen Laufwerke unter Vergabe von IDs in Betrieb zu nehmen. Anfang und Ende müssen mit Abschlusswiderständen versehen sein, um Signalreflexionen auf dem SCSI-Bus zu unterbinden.

Der große Vorteil eines SCSI-Subsystems liegt an dessen Unabhängigkeit. Der eigentliche Controller ist meist deutlich komplexer als die Logik, die für UltraATA oder Serial ATA notwendig ist, arbeitet jedoch unabhängig vom Systemprozessor. Noch dazu bietet er deutlich mehr Intelligenz, denn er beherrscht interessante Features.

Zum einen wäre da die CRC-Prüfung (Cyclic Redundancy Check) auf dem Bus, die im Zuge von Ultra160 SCSI (Double Data Rate Transfers) die einfache Paritätsprüfung abgelöst hat. Da sich Signale auf parallelen Bussen gegenseitig beeinflussen, musste sichergestellt werden, dass die Bits korrekt ankommen.

Weiterhin beherrscht SCSI so genanntes Tagged Command Queuing, auch "Command Queuing and Reordering" genannt. Dabei kann ein Gerät anstelle von nur einem Befehl bis zu 256 Befehle entgegen nehmen und diese in optimierter Reihenfolge abarbeiten. Was das für die Leistung eines mit vielen Festplatten bestückten SCSI-Systems in einem von zahlreichen Anwendern genutzten Servers bedeutet, kann man sich leicht ausmalen.

Typ Geschwindigkeit Festplatte / Anschlüsse
Ultra320 SCSI
(16 Bit Wide)
320 MByte/s Bandbreiten der Standards
Ultra160 SCSI
(16 Bit Wide)
160 MByte/s Festplatten
Ultra2 SCSI
(16 Bit Wide)
80 MByte/s Festplatten
Ultra Wide SCSI
(16 Bit Wide)
40 MByte/s Festplatten und Bandlaufwerke
Ultra SCSI
(8-bit Narrow)
20 MByte/s CD-R, CD-RW, Tape, Wechselmedien (Jaz) und DVD-Laufwerke
SCSI-2, Fast SCSI
(8 Bit Narrow)
10 MByte/s Scanners, Zip Drives und CD-ROM
Quelle: Adaptec=3>
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