Die Pentium-Elite I: NForce4-Boards von Gigabyte, Jetway und MSI
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Die nForce4-Fraktion für den P4
- 2 – Stand der Dinge
- 3 – Hardware-Ausstattung
- 4 – Gigabyte GA-8N-SLI Royal
- 5 – Gigabyte GA-8N-SLI Royal, Fortsetzung
- 6 – Gigabyte GA-8N-SLI Royal, Fortsetzung
- 7 – Jetway 775GT4-SLI
- 8 – Jetway 775GT4-SLI, Fortsetzung
- 9 – MSI P4N Diamond
- 10 – MSI P4N Diamond, Fortsetzung
- 11 – MSI P4N Diamond, Fortsetzung
- 12 – Testkonfiguration
- 13 – Benchmarks und Einstellungen
- 14 – Benchmark-Ergebnisse
- 15 – DirectX 8
- 16 – Applikationen
- 17 – Synthetische Benchmarks
- 18 – Fazit: Meist gute Vorstellung, Fortsetzung folgt
- 19 – Mehr zum Thema

Noch vor einigen Monaten gab es keine Zweifel: Der beste Chipsatz für Pentium-Prozessoren stammte von Intel. ATI, ULi, SiS und VIA boten zwar oft ihre Konkurrenzprodukte, hatten aber aufgrund Intels langjähriger Reputation im Zweifelsfall das Nachsehen. Mit der Intel Edition des nForce4-Chipsatzes schaffte es NVIDIA als erster Hersteller, diese Dominanz im High-End-Segment wirklich in Frage zu stellen. Nun wollten wir jedoch wissen, ob auch die im Handel erhältlichen Platinen erfüllen, was sie versprechen.
Wer alles möchte, hat derzeit die Wahl zwischen dem 955X von Intel und NVIDIAs nForce4 in der Intel Edition. Dieser Namenszusatz ist notwendig, da es sich beim nForce4 eigentlich um ein Produkt für AMD Athlon-64-Systeme handelt. Dort wird zwischen Ultra, Professional und SLI unterschieden, während der nForce4 in der Intel-Welt grundsätzlich über SLI-Fähigkeit verfügt und best möglich ausgestattet ist.
Dies ist auf der Jagd nach Käufern auch notwendig, denn mit dem 955X legt Intel dank hoher Performance wie auch außerordentlich guter Bestückung die Meßlatte hoch an. Mit dabei sind in jedem Fall 7.1-Sound nach High Definition Audio, ein oder zwei Netzwerkanschlüsse mit Gigabit-Fähigkeiten, vier Serial-ATA-Ports mit Unterstützung von 300 Mbit/s und Native Command Queuing für Festplatten, ein Speichercontroller für DDR2-667, bis zu zehn USB-2.0-Ports sowie PCI- und PCI-Express-Schnittstellen.
Unterschiede zwischen Intel und NVIDIA ergeben sich bei der RAID-Unterstützung sowie bei den Grafik- und Netzwerkschnittstellen. Intels MatrixRAID ist flexibler als NVIDIAs NVRAID, dafür bietet der Grafikspezialist zwei x16 PCIe-Slots zur gleichzeitigen Verwendung zweier Grafikkarten im SLI-Modus. Zu guter Letzt beinhaltet die Netzwerkeinheit bei NVIDIA eine Hardware-unterstützte Firewall - auch wenn diese erst letztlich durch einen Software-Bug in die Schlagzeilen gekommen ist.
