Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Gaming
Alle Gaming Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Fable: The Lost Chapters

Seite zurück Seite vor
19:00 - 23/10/2005 von Aaron McKenna

Fable wurde als die nächste große Idee unter den RPGs vorgestellt. Ziel des Spiels war es, einen Charakter durch sein gesamtes Leben, von der Kindheit bis zum Tod, zu führen. Leider erfüllte das Spiel, inmitten des ganzen Geredes über seine Xbox-Version, nicht unsere Erwartungen. Erfreulicherweise verspricht The Lost Chapters für PC-Benutzer mehr Spielspaß.

Zunächst erschien es als eine gewaltige Herausforderung, einen Helden sein ganzes Leben hindurch zu begleiten, aber es wird schnell deutlich, dass Helden nicht so lange leben wie der Rest von uns. Das Spiel beginnt in der Kindheit des Helden, in seinem Heimatdorf und in seiner Heldengilde. Dieser Einstieg eignet sich gut als Tutorial und so schreitet die Zeit voran, bis unser Held das junge Erwachsenenalter erreicht. Und das ist der Punkt, an dem das Spiel erst richtig beginnt.

"Jungs, hat einer von euch vielleicht einen Feuerlöscher ...?"

Spieler haben jetzt absolute Spielfreiheit, wobei man sich mit der Gilde in viele Storyquests stürzen und auch verschiedene Nebenquests spielen kann. Ein nettes Feature ist, dass einige Missionen während des Spiels immer wieder auftauchen. Je nachdem, ob ein Charakter gut oder böse ist, ändern sich auch die Missionen - von der Aufgabe des Beschützens zum Töten usw. Das ist zwar nichts Revolutionäres, aber Fable hat dadurch eine hohen Wiederspielwert.

Es geht darum, seine Erfahrungen zu vervielfältigen. Je mehr Schaden man anrichtet, desto höher ist der Multiplikator - das einfachste Konzept überhaupt. Natürlich fällt er schneller, je mehr Schläge man einsteckt. Dies fördert eine intelligente Spielweise und bedeutet, dass man klug spielen muss, wenn man in ein höheres Level aufsteigen will. Man kann nicht einfach losstürmen und ein Blutbad anrichten.

Da steht er auf einem zugefrorenen See und benutzt Zaubersprüche, um Feuer zu erzeugen.

Es sind die Extras, wo The Lost Chapters sozusagen über die eigene Klinge springt. Man hat zwar die Möglichkeit, zu heiraten und ein Haus zu kaufen, aber dies alles hat keinen tieferen Sinn. Eine Ehefrau ist einfach nur eine Art Spülbecken, in das man Schmuck und Geld gießen kann. Scheinbar hat man keinerlei konkrete Vorteile davon, seine Ehefrau glücklich zu machen, aber es ist einfach schöner, wenn sie fröhlich ist. Ebenso ist es mit einem Haus. Auch wenn es toll ist, eins zu besitzen, so erfüllt es doch keinen Zweck in einer Welt, in der man nicht in seinem eigenen Bett schlafen muss. Natürlich wird die Ehefrau mit einem Haus glücklicher sein und man erhält etwas ... Privates.

Aufstieg zum Licht. Vorsicht vor den Bäumen.

Insgesamt ist Fable: The Lost Chapters ein großartiges RPG mit einer Prise Humor und zahlreichen Nebenquests. Es lohnt sich auf jeden Fall, es auszuprobieren, wenn man Fable noch nie vorher gespielt hat. Und für Fans gibt es genügend Extras, um sie bei der Stange zu halten.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen