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Falcon 4.0: Allied Force

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19:00 - 23/10/2005 von Aaron McKenna
Flacon 4.0 kam erstmals 1999 auf den Markt, davor hatte es aber schon eine Entwicklungszeit von vier Jahren hinter sich. Wenn man alles zusammenzählt, liegen 10 Jahre zwischen der Zeit seiner Entwicklung und dem Zeitpunkt, an dem seine aktuelle Inkarnation vorgestellt wurde.

Da stellt sich sicherlich folgende Frage: "Was ist in den 10 Jahren aus Falcon geworden?" Die Antwort ist einfach: Falcon 4.0 ist vermutlich der realistischste Flugsimulator, der uns je untergekommen ist.

Die Beschaffenheit des Bodens sieht nicht so gut aus wie in Battlefield 2 , aber es steht ja auch der Himmel im Mittelpunkt des Interesses.
Falcon wird in einer schönen, großen, sperrigen Box ausgeliefert mit einer CD in einer Hülle und einem unglaublichen 600-seitigen Handbuch. Dies sollte vermutlich ausreichen zu lernen, einen echten F-16 zu fliegen und nicht nur einen Simulator. Aber komischerweise braucht man jede einzelne Seite. Je öfter wir Falcon spielten, desto mehr Informationen brauchten wir. Die Kräfte, die auf das Flugzeug wirken, sind sehr realistisch, sogar das berüchtigte Abreißen des Luftstroms beim F-16. Natürlich muss man sich nicht damit abmühen, das Spiel ohne einen Joystick zu spielen (wer hätte gedacht, dass ich das noch einmal schreiben würde), da Falcon ein Jetsimulator ist und nicht die Fähigkeit trainiert werden soll, ein Flugzeug mit der Tastatur zu steuern. Sobald man sich vor den Joystick gesetzt hat, ist längst nicht alles ein Kinderspiel. Die 600 Seiten Handbuch sind ja auch nicht leer und die Anzahl der komplexen Prozesse, die in Falcon auszuführen sind, ist grenzenlos.

Ohh, ein wahrhaft umfangreiches Waffenarsenal.

Nachdem man sich mit den Steuerungsmöglichkeiten vertraut gemacht hat, wird man merken, dass das Flugzeug schwierig zu bedienen ist und dass es praktisch unmöglich ist, perfekt zu fliegen. Wie lässt es sich dann spielen? Überraschenderweise recht gut. Falcon hat eine komplizierte Einzelspielerkampagne, die nichts für ängstliche Spieler ist. Das gesamte Martyrium findet über Korea und dem Balkan statt, wo Kriege ausgefochten werden. Das Spiel war schon spektakulär, als es herauskam, und Falcon kommt mit seiner Korea-Kampagne der Realität recht nahe.

Falcon wird nicht nur dadurch beeinflusst, wie man spielt, sondern auch dadurch, wie sich der Krieg am Boden entwickelt. Obwohl man den Krieg beeinflussen kann, ist man nicht so eng in die Prozesse integriert, dass man automatisch gewinnt, wenn man vollkommen erfolgreich ist. Es ist eine ungewöhnliche Dynamik, aber wenn man erst einmal den Dreh heraushat, machen die Missionen mehr Spaß, bei denen man vorher nicht weiß, wohin man beim nächsten Einsatz geschickt wird.

Seitlich fliegen. Warum? Weil der F-16 es kann.
Falcon war bei seiner ersten Veröffentlichung ein intelligentes, originelles und ungewöhnliches Spiel. Es ist ungewöhnlich, dass dieses Spiel immer noch so vollkommen neuartig ist, und das Handbuch animiert einen dazu, Falcon gut spielen zu wollen. Das ist zwar nicht üblich, aber es funktioniert eindrucksvoll.
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