Die Comfort 3000 bietet das an, was von Microsoft mit "High Definition Optical Technology" als Schritt in Richtung Laser bezeichnet wird. Der Sensor arbeitet mit 6.000 Bildern pro Sekunde, der Onboard-Prozessor ist leistungsfähiger, und ein spezieller Algorithmus (Intelligent Tracking System) soll flüssigere Bewegungen gewährleisten. Die Auflösung wurde auf 1.000 dpi erhöht, für Microsoft etwas ganz Neues. Es ist nicht bekannt, ob der Sensor wie auch bei den früheren Versionen noch immer von STMicroelectronics hergestellt wird, jedenfalls scheint er von gleicher Machart. Der leistungsfähigste Sensor vor der Comfort 3000 war der in der IntelliMouse Explorer 3.0 eingesetzte MLT04 (22x22 Pixel, 400 dpi und 9.000 bps). Im Vergleich zur Konkurrenz ist das nicht gerade überwältigend - nicht, wenn Lasermäuse und Mäuse mit 2.000 dpi mitmischen. Diese Maus bietet also nichts Revolutionäres. Doch hat uns Microsoft mit ausgezeichneten Sensoren verwöhnt. Zahlen sind eine Sache, die tatsächliche Leistungsfähigkeit ist wieder etwas anderes. Auch mit Werten, die nicht gerade alle Rekorde brechen, kann man eine enorm leistungsfähige Maus produzieren.

