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Saitek Gaming Mouse

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19:00 - 28/09/2005 von Stéphane Kauffmann

Mit seiner kleinen, in verschiedenen Farben erhältlichen und sehr ergonomischen Notebook-Maus hat Saitek schon einmal überrascht. Dieser Spezialist für Gaming-Peripheriegeräte bietet nun eine Maus speziell für Gamer an. Sie verwendet zwar keine Lasertechnologie, wartet dafür aber mit ziemlich beeindruckenden Zahlen und einer anpassbaren Auflösung von bis zu 1.600 dpi auf. Bei Öffnung der Maus gibt es eine kleine Überraschung - unter der Haube steckt der gleiche Sensor wie in der Raptor M2: der PixArt PAN301A (16x16 Pixel, 3.000 ips, 800 dpi). Auch in diesem Fall sind die angegebenen 1.600 dpi das Ergebnis von Software-Interpolation. Auf der anderen Seite gehören die Fertigungsqualität und die Oberflächenbeschaffenheit in eine andere Klasse. Diese Maus ist ordentlich konstruiert, die Linse ist mit einer Abdeckung geschützt. Mit ihrem vernünftigen Preis von 30 € verdient diese Maus eine Chance.

Gut konzipierte Kurven

Die für Rechts- und Linkshänder geformte Maus fügt sich gut in die meisten Hände ein. Mit Vertiefungen für Daumen und Ringfinger auf beiden Seiten kann Ihre Hand auf dem Mauskörper liegen oder ihn an den Seiten fassen. Das ergonomische Design ist insgesamt gelungen, nur die seitliche Rille kann etwas störend wirken. Die drei Zusatztasten auf jeder Seite sind leicht zu erreichen und zu bedienen. Das Scrollrad wie auch sein Klicken sind weich und präzise. Gleiches gilt für die beiden Haupttasten. Andererseits sieht die Maus etwas grobschlächtig aus, und die blaue LED, die die Kanten erhellt, trägt nicht gerade zu einem eleganten Look bei. Die Taste zum Wechseln der Auflösung zwischen 800 und 1.600 dpi liegt zu weit vom Scrollrad entfernt, wodurch sie nur schwer zu treffen ist. Eine LED zeigt an, ob die Auflösung auf 800 oder 1.600 dpi eingestellt ist. Vier Teflonfüße lassen die Maus mühelos gleiten, obwohl diese Gleiter vielleicht etwas klein ausgefallen sind und dadurch schneller Schmutz ansammeln. Ihr Gewicht (97 Gramm) liegt im Durchschnittsbereich.

Mit dem Treiber können Sie die Tasten programmieren und Makros aufzeichnen. Auch können Sie Profile für Anwendungen auswählen. Die Nutzung des Treibers ist allerdings zu kompliziert, um praktisch zu sein; es ist zu überlegen, den Treiber einfach zu ignorieren.

Gar nicht schlecht

Im Einsatz war die Maus recht präzise. Zugegebenermaßen stößt sie bei 1.600 dpi an die Grenzen der Nutzbarkeit, doch war das vorauszusehen, da diese Auflösung mittels Software-Interpolation erreicht wird. Der Effekt ist ungefähr so, als ob man die Cursorgeschwindigkeit in Windows erhöhen würde. Wenn Sie aber den Geschwindigkeitsregler in Windows auf 2/3 und die Auflösung auf 1.600 einstellen, ist diese Maus schnell, ohne zu große Präzisionsverluste aufzuweisen. Um dann in Spielen auf Ihre Gegner zu zielen, können Sie die Auflösung über die Taste erhöhen. Offensichtlich befindet sie sich nicht auf dem Niveau einer Logitech MX518 oder einer Razer Diamondback; sie ist aber ganz ordentlich, und dank ihrer Form, dem Scrollrad und den Tasten gut zu bedienen.

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