Renn-Sensor

Seite zurück Seite vor
18:00 - 18/11/2005 von Stéphane Kauffmann

Die verwendete Technologie ist natürlich das, was uns als Erstes anspricht. Doch gibt es hier kein großes Geheimnis, denn der Sensor ist der gleiche wie bei Logitechs G-Serie. Er wird von Agilent Technologies hergestellt und trägt den Namen ADNS-6010. Es handelt sich um ein Lasersystem mit einem CMOS-30x30-Sensor, der 7000 Bilder pro Sekunde verarbeitet. Razer verbindet diesen mit seiner eigenen optischen Linse und erzielt ein völlig außergewöhnliches Ergebnis. Diese Maus besitzt eine enorme Präzision, die sich keines Fehlers schuldig macht. Sie hat gegenüber Logitech den Vorteil, dass sie nicht so empfindlich auf die Farben der Oberflächen, etwa Schwarz, reagiert. Außerdem verwendet Razer keinen Stand-by-Modus, so dass die Maus stets sofort betriebsbereit ist. Dagegen konnte der dem Laser inhärente Mangel, immer zu leuchten, auch wenn die Maus angehoben wird, nicht behoben werden. Man muss ihn einfach akzeptieren. Ich erspare Ihnen die 16-bit-Verarbeitung und die 40 g Beschleunigung, die ich ohnehin nicht deuten kann, und komme zu der 2000-dpi-Auflösung.

Das ist schnell, sogar zu schnell, aber Sie können das einstellen. Jedoch ist es verblüffend festzustellen, wie stark man die Copperhead beschleunigen kann, ohne an Präzision einzubüßen. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit regelt sich der Cursor unter Windows XP in der Mitte ein, also bei der nominalen Geschwindigkeit von 2000 dpi. In dieser Hinsicht ist man auf einem Niveau mit Logitechs G-Serie. Zumal Razer ebenfalls die USB-Übertragungsfrequenz erhöht hat, um das doppelte der G-Mäuse zu erreichen: 1000 Hz. Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich keinen Unterschied zwischen dem 500er- und dem 1000er-Modus bemerkt. Razer warnt, dass der 1000er-Modus Auswirkungen auf die Performance des PC haben kann, aber die habe ich auch nicht beobachtet. Aber wie dem auch sei, die Flüssigkeit der Bewegungen ist auch bei sehr schneller Einstellung, also bei hoher dpi-Zahl, beeindruckend. Ich habe keinen großen Leistungsunterschied zwischen der Copperhead und der G5 von Logitech festgestellt. Aber allein die Präzision, die Reaktionsfähigkeit und die flüssigen Bewegungen sind das reine Glück. Wenn Sie einmal eine derartig ausgestattete Maus benutzt haben, möchten Sie keine andere mehr verwenden, so viel ist sicher.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige

Beste Angebote

Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Mäuse & Tastaturen
Alle Mäuse & Tastaturen Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner