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DVB-T-Empfängern liegt häufig eine kleine passive Stabantenne bei, die unter günstigen Empfangsbedingungen für den Zimmerempfang ausreichend ist. Die einzigen Geräte im Test, die ohne Antenne ausgeliefert werden, kommen von Compro, Hauppauge und Technisat. Der Nutzer muss dann noch mindestens zehn Euro für eine passive Stabantenne einkalkulieren - das ist nicht gerade erfreulich
Beim mobilen Einsatz punktet Pinnacle: Statt einer Stabantenne bringt der PCTV 200e eine Flachantenne mit, die sich komfortabel am Monitorgehäuse des Notebooks anbringen lässt. Vielen Boxen liegen eine Schutzhülle, eine Fernbedienung nebst Batterien, ein USB-Kabel und diverse Programme bei. Was das Angebot mitgelieferter Software angeht, gibt es erhebliche Unterschiede: Es reicht vom notwendigen TV-Bedienprogramm bis hin zu DVD-Authoring-Software und DVD-Player.
Tipps und Tricks: Beste Bildqualität mit DVB-T
Das beste Bild und der klarste Ton am Computer stellen sich nur dann ein, wenn die vier Faktoren Standort, Antenne, Bildschirm und Grafikkarte beachtet werden.
Standort: Die Empfangsqualität hängt maßgeblich vom Standort ab, an dem man DVB-T-Fernsehen empfängt. Die DVB-T-Sendemasten decken nur einen bestimmten Radius ab. Je weiter weg man sich vom ausstrahlenden Transponder befindet, desto schlechter ist das Fernsehbild. Unsere Tests zeigen, dass der DVB-T-Empfang bei direkter Sicht auf den Sendemast optimal ist. Außerdem ist das Signal in Erdgeschosswohnungen deutlich schwächer als im vierten oder fünften Stockwerk. Auch Parameter wie etwa Stahlbeton als Bausubstanz des Wohnhauses beeinflussen die Signalqualität ganz erheblich.
Antenne: Optimale Empfangsqualität gewährleisten aktive Antennen mit eigener Stromversorgung. Mit ihnen lässt sich Digital-TV auch unter widrigen Umständen empfangen.
Bildschirm: Der Monitor bestimmt die Wiedergabequalität des digitalen Antennenfernsehens. Bei Flachbildschirmen kommt es vor allem auf die Bildschirmdiagonale und die Reaktionszeit der TFT-Elemente an: DVB-T-Bilder werden mit PAL-Auflösung (720x576 Pixel) und einer mittleren Datenrate von 3,5 MBit/s ausgestrahlt. Die Folge: Besonders bei großen Displays ab 21 Zoll sind wegen der höheren Auflösung (1600x1200 Pixel) und der vergleichsweise niedrigen Datenrate Klötzchenbildung und Artefakte möglich. Die beste Darstellung erzielt, wer die Auflösung in der TV-Software auf 100 Prozent stellt und auf Vollbilddarstellung verzichtet.
Grafikchip: Die Wiedergabequalität hängt auch von der Grafikkarte ab. Onboard-Grafikchips sind mit der Dekodierung teilweise überfordert. Das beste Bild und der klarste Ton am Computer stellen sich nur dann ein, wenn die vier Faktoren Standort, Antenne, Bildschirm und Grafikchip beachtet werden.
