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Vergleich Digitalkameras III: Design & Ästhetik

11:53 - Montag, 11. Juni 2007 von Jean-Pierre Roche
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8 - Vollautomatisch und empfindlich

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Natürlich gehört die µ770 in die Kategorie der "vollautomatischen" Modelle. Allerdings bietet ihr "Programm"-Modus mehrere Einstellmöglichkeiten, darunter eine Empfindlichkeit bis ISO 1 600. Man kann also unter allen - oder beinahe allen - Umständen fotografieren, wenn man sich mit einer allmählichen Verschlechterung des Bildes abfindet. Natürlich verringert die Software das Rauschen, aber Details und Farben verschwinden auch. Für kleinere Abzüge sind die höheren Empfindlichkeiten trotzdem gut geeignet. Zahlreiche "Motiv"-Modi - darunter viele Unterwasser-Einstellungen - bieten einfach gute Ergebnisse. Außerdem gibt es interessante Makro-Funktionen, wie den "Super-Makro"-Modus, der mit einer eingebauten Beleuchtung arbeitet, um die Bedienung zu erleichtern.

Im Großen und Ganzen sehr nützlich

Da die Bilder gut belichtet und die Farben zugleich lebhaft und realitätsnah sind, kann man mit den Ergebnissen insgesamt sehr zufrieden sein. Nur beim Objektiv sind gewisse Grenzen gesetzt. Kompaktheit, Helligkeit und optische Qualität sind natürlich schwierig zu vereinbaren und so leiden die Ecken ein wenig. Dennoch dürfte dieser Kompromiss den meisten Nutzern genügen.

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Die Ergebnisse im Hauptteil des Bildes sind anständig, aber die Ecken leiden ein wenig. Doch das ist bei diesem Kameratyp normal.

Zum Vergrößern anklicken

Das Teleobjektiv der µ770 schlägt sich sehr gut.

Ohne wirkliche Konkurrenz in diesem Bereich präsentiert sich die µ770 als idealer Begleiter für alle, die ihr Gerät überall hin mitnehmen möchten, ohne sich Sorgen um Wasser oder Staub machen zu müssen. Sie ist eines der wenigen Modelle, die man ohne Probleme auch im Regen oder unter Wasser benutzen kann.

Betriebsbereitschaft: 1,6 s

Pluspunkte

wasserfest und robust gute Gesamtergebnisse

Minuspunkte

kein richtiges Weitwinkel begrenzte Videoaufnahme

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Kommentare zum Beitrag
nospam 13/06/2007 17:58
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nospam

Hatte selber eine zeitlang eine Pentax T10 (praktisch identisch mit der T20, nur 1MP weniger).
Kann der Schlußfolgerung im Test nur zustimmen. Das ist eine Kamera für jeden! Klar geht einem Profi die Bedienung per Tasten schneller von der Hand, die Menüführung per Touchscreen ist aber unschlagbar einfach. Ganze 2 Tasten (Fotografieren <-> Bild anschauen) und Menütaste (Rest dann per Screen) machen das Ding echt gut zu bedienen.

Zur Ixus sei gesagt das es die Schnappschußkamera schlechthin ist. Anmachen, draufhalten, abdrücken. Nicht mal 3 sek. gehen dafür drauf... und vom Format natürlich extrem schick.

footas 14/06/2007 17:15
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footas

Die kompakt Canons sind schon ganz cool. Allerdings frage ich mich warum Canon immer noch diese sehr ineffiziente MotionJPEG-Komprimierung für die Videos einsetzt (1min video in bester Quali entspricht über 100MB). Wer also mit seiner Cam viel und gerne Filmchen dreht, sollte sich da lieber bei anderen Herstellern umschauen, eigentlich schade.
Auch diese Hommage an das Box-and-Circle Design der ersten Ixus finde ich heute nicht mehr ganz zeitgemäß, sieht einfach nur klotzig aus. Erinnert mich an die Golf GTI Jubiläumsmodelle, die immer mit "schicken" Caromustersitzen daher kommen. Das war vielleicht in den 70/80er schön, sieht heute aber nur noch potthässlich aus.
Ergo sollte man sich auch mal die Ixus 75 anschauen, die auch nicht unglaublich viel teurer als die 70er ist, dafür aber ein riesen Display mitbringt.

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