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Dateispeicherung

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19:00 - 25/08/2005 von Jean-Pierre Roche

Canon und Nikon sind beide dem Compact Flash-Format (CF) zur Speicherung der Aufnahmen treu geblieben. Beide Kameras können Karten des Typs I und II nutzen (einschließlich Microdrives). CF bleibt der professionelle Standard, der außerdem der preiswerteste ist. Er bietet auch die größte Auswahl an Kapazitäten (bis zu 8 GB) mit Transferraten, die sehr hoch sein können: 133X oder 20 MB/s sind für die SanDisk Extreme III angekündigt worden.

Mit der 350D haben Sie die Wahl zwischen drei Bildgrößen und zwei JPEG-Qualitätsniveaus.

Hinzu kommt das RAW-Format, und zwar allein oder zusammen mit einem JPEG-Bild in Maximalqualität. Bei der D70s gibt es ebenfalls drei Bildgrößen, allerdings mit drei JPEG-Qualitäten. RAW wird allein oder zusammen mit einem JPEG-Bild in Minimalqualität (Basic) aufgenommen. Die von Nikon getroffene Wahl für die Kombination RAW+JPEG scheint uns sinnvoller zu sein als die von Canon; wenn man in RAW fotografiert, will man Maximalqualität, und die JPEG-Datei dient lediglich als sofort verfügbares Referenzbild.

Die "Basic"-Qualität reicht für diesen Zweck und auch für andere Anwendungen aus und erhöht die Anzahl der auf der Speicherkarte unterzubringenden Aufnahmen deutlich.

Es ist wohl kaum nötig zu sagen, dass Profis und anspruchsvolle Hobbyfotografen den RAW-Modus (Aufzeichnung der Rohdaten des Sensors mit 12-Bit-Quantifizierung) bevorzugen werden. Damit RAW-Dateien als Fotos verwendet werden können, müssen sie mit entsprechender Software bearbeitet werden, die wir weiter unten im Software-Abschnitt besprechen.

Dateigrößen pro Bild Canon EOS350D Nikon D70s
JPEG, maximale Qualität 3 - 6 MB 3 MB
JPEG, mittlere Qualität 1.5 - 3 MB 1.5 MB
JPEG, minimale Qualität 750 kB -
RAW 7 - 12 MB 5.5 - 9 MB
Ungefähre Dateigröße

Die Größe der Dateien variiert erheblich, insbesondere bei Canon. Sie hängt vom Detail-Level des fotografierten Objekts und der ISO-Einstellung ab - die Kamera behandelt Rauschen als Daten, es vergrößert also die Dateigröße. Daher ist es schwer, genau die Anzahl der Aufnahmen vorherzusagen, die auf eine Speicherkarte passen sollen, außer es handelt sich um viele sehr ähnliche Bilder.

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