»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr
-
Gaming-Performance auf 6 Windows-Generationen im Vergleich
Mit jeder neuen Windows Version erfährt das Betriebssystem mal mehr, mal weniger starke Veränderungen. Wir haben untersucht, wie sich diese Veränderungen auf die Gaming-Performance auswirken und haben Spiele auf mehreren Windows-Versionen getestet. Mehr
-
Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
Partner
Disput um Call by Call Anbieter
Nächste NewsDie Deutsche Telekom will vom kommenden Frühjahr an die Gebührenabrechnungen für ihre Konkurrenz nicht mehr abwickeln. Auf die frist- und formgerechte Kündigung der Rechnungsabwicklung durch die Telekom reagierten die Konkurrenten am Freitag mit Mißbrauchsvorwürfen gegen den Marktführer und drohten mit Gerichtsverfahren. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post wird nach eigenen Angaben die Angelegenheit prüfen und hofft auf eine Einigung der Konkurrenten bis zum Jahresende. Von der Kündigung der Verträge seitens der Telekom, die bislang gegen Gebühr für ihre Wettbewerber die Rechnungen schreibt und notfalls eintreibt, ist der derzeit von zahlreichen Telefonkunden praktizierte freie Wechsel der Telefongesellschaft bei jedem Anruf (Call-by-Call) betroffen.
Die Telekom bestätigte am Freitag Zeitungsberichte über den geplanten Ausstieg aus dem Inkassogeschäft für ihre Konkurrenten. "Ab dem ersten April kommenden Jahres ist Schluss", sagte ein Telekom-Sprecher auf Anfrage in Bonn. Die betroffenen Telefongesellschaften seien informiert worden. Juristisch sei die Telekom nicht dazu verpflichtet, das Inkasso für andere zu übernehmen, betonte der Sprecher. Die Gesprächskosten beliefen sich im Durchschnitt auf unter zehn Mark, wofür die Telekom auch Mahnungen verschickt habe. Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs für die Konkurrenz sei sehr aufwendig, hieß es bei der Telekom. Auch würden die telefonischen Beratungsstellen der Telekom durch Anrufe von Kunden anderer Gesellschaften zusätzlich belastet, weshalb die Telekom für die eigenen Kunden schwerer zu erreichen sei. Bei Streitigkeiten stehe man zudem für andere "in der Schusslinie".
Kern des Streits um das Inkasso ist die umstrittene Entlohnung für die Telekom-Dienstleistung. Wegen der durchschnittlich geringen Rechnungsbeträge verlangt die Telekom von ihren Konkurrenten zusätzlich zu der Umsatzbeteiligung einen Sockelbetrag, was auf Ablehnung der Wettbewerber stößt. Bisher verlangt die Telekom von den anderen Telefongesellschaften als Inkassogebühr 4,5 % von ihren Gesprächskosten. Von April kommenden Jahres an will die Telekom nun auf den Rechnungen nur noch die Bankverbindung der Konkurrenten auflisten, um so die Kunden zur direkten Abrechnung ihrer Gesprächskosten im Call-by-Call mit der jeweiligen Telefongesellschaft zu veranlassen.
Mannesmann Arcor sieht in den Telekomplänen einen Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz, da die Telekom für ihre eigene Tochtergesellschaft T-Online ebenfalls das Inkassogeschäft betreibt. Damit diskriminiere die Telekom ihre Wettbewerber, was gesetzeswidrig sei, sagte eine Arcor-Sprecherin auf Anfrage.
Der Vorstandschef der vor allem durch Call-by-Call-Gespräche gewachsenen Teldafax AG, Hans Gerhard Lenz, zeigte sich indes gelassen. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Lenz, die Sache werde "nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird". Die Telekom könne "nicht einseitig "Maximalforderungen diktieren". Man werde wohl weiter verhandeln. Als Alternative sei es jedoch auch möglich, dass die Telekom-Konkurrenten ein eigenes Inkasso aufbauten. "Call-by-Call-Gespräche wird es auch weiterhin geben", sagte Lenz
Quelle: www.handelsblatt.de
Quelle: Tom's Hardware
