Als Bedienelemente verfügt der Docupen R700 lediglich über einen Taster. Zur Funktions-und Statuskontrolle dienen vier grüne und eine rote LED.
Betätigt man den Taster einmal, signalisieren die rote und zwei der grünen LEDs, dass der Docupen bereit für einen Scan im Standardmodus ist. Diese bietet eine Scanauflösung von 200 mal 100dpi.
Beginnt der Anwender nicht innerhalb von zwei Sekunden nach Betätigen des Tasters mit dem Scannen, schaltet sich das akkubetriebene Gerät automatisch ab. Zieht man den Scanner innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne langsam und gleichmäßig über das einzulesende Dokument, zeigt eine LED links außen am Gerät durch grünes Licht an, dass das Gerät scannt. Zieht man den Stift zu schnell über die Vorlage blinkt die rote LED und mahnt das Tempo zu drosseln. In diesem Fall erweist sich das Ergebnis bzw. Teile davon meist unleserlich und der Scanvorgang muß wiederholt werden. Es Bedarf schon einiger Übung bis man als Anwender den richtigen Mix aus Geschwindigkeit, Gleichmäßigkeit und definierter Richtung gefunden hat, damit das Scanergebnis auch den Erwartungen entspricht. Aber nach zirka zehn bis zwanzig Testscan-Vorgängen bei verschiedenen Auflösungen klappt es unserer Erfahrung nach ganz gut.
Hat man die Vorlage komplett und nicht zu schnell eingescannt, leuchten die rote und die grüne LED ganz rechts am Gerät oben kontinuierlich, während die LED links daneben zu blinken beginnt. Das Blinken dauert solange an bis die Daten alle im Speicher abgelegt sind.
Will man den High-Resolution Modus des Scanners aktivieren, ist der Taster an der Oberseite im Abstand von zirka einer Sekunde zweimal zu betätigen. Nun leuchten die rote und alle drei grünen LEDs. Während des anschließenden Scanvorganges leuchtet nun zusätzlich die LED an Position Drei kontinuierlich. Dies zeigt an, dass der High-Resolution-Modus mit einer Auflösung von 200 mal 200 dpi aktiviert ist.
Da der Speicher des Docupen limitiert ist, fungieren die LEDs auch noch als Ladezustandsanzeiger. Hierzu leuchten je nach Größe des nicht belegten Speichers beim Einschalten die ersten Beiden, eine oder gar keine der drei grünen LEDs. Sollte der Speicherplatz während oder nach einem Scan voll sein, zeigen dies die Lampen auch an.
Inkonsistenz bei der Anzeige des freien Speicherplatzes
Allerdings stimmt die eben beschriebene Ladeanzeige nicht mit der des Treiber überein: Denn selbst wenn der Pen signalisiert das er voll ist, meldet der Twain-Treiber immer noch knapp 500 kByte freien Platz.
Voll oder doch nicht? Der Treiber zeigt freien Speicher an, obwohl der Stift voll ist
Eine Ladekontrollanzeige für die interne Batterie gibt es nicht. Diese ist unserer Meinung aber auch nicht nötig da die Batterie des Docupen jedesmal automatisch beim Downloaden von Daten über das USB-Kabel nachgeladen wird. Während der mehrwöchigen Testphase ist es uns jedenfalls nie passiert, dass wir unterwegs mit einem nicht funktionsfähigen Scanner auf Grund einer leeren Batterie dastanden.


