

Natürlich ruckeln die Bewegungen auf der Karte und werden unscharf. Aber das ist immer so, in unterschiedlichem Maße bei allen Monitortypen, selbst bei CRTs. Und das nimmt diesem Spiel nichts von seiner Spielbarkeit.


Man steht hier vor dem gleichen Paradox wie beim Eizo-Display. Seine Reaktionszeit müsste die schnellstmögliche sein; und es arbeitet sogar in 24 Bit. Trotzdem, abgesehen von den Blickwinkeln, die beeindruckend groß sind, ist die Darstellung kaum mit der von sehr schlechten TN + Film-Displays zu vergleichen. Das Nachleuchten ist erheblich, die Figuren verdoppeln sich auf dem Bildschirm, wenn sie sich schnell oder im Gegenteil sehr langsam bewegen, und das Panel produziert ein Flimmern, das charakteristisch für 18-Bit-Displays ist. Das erklärt sich wie beim Eizo L885 durch die Tatsache, dass der Bildschirm bei Farben mit 8 Bit arbeitet, aber durch Dithering auf 10 Bit geht. Dies, um sozusagen die Bilder zu glätten. Im Resultat ist diese Funktion, wenn sie bei Fotos auch wirklich etwas bringen kann, bei Videos desaströs, denn das Flimmern ist sichtbar, selbst wenn man über einen Meter vom Bildschirm entfernt ist.
