Drehfreudig: 6 IDE-Festplatten zwischen 15 und 30 GByte
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Einleitung
- 2 – IDE oder SCSI, Fortsetzung
- 3 – Testkriterien
- 4 – Testkriterien - Geräuschentwicklung
- 5 – Testkriterien - Temperatur
- 6 – Fujitsu MPF-3204AH
- 7 – Fujitsu MPF-3204AH, Fortsetzung
- 8 – Quantum Fireball Plus LM 20.5
- 9 – Quantum Fireball Plus LM 20.5, Fortsetzung
- 10 – Seagate Barracuda ATA (ST320430A)
- 11 – Seagate Barracuda ATA (ST320430A), Fortsetzung
- 12 – Seagate Barracuda ATA II (ST330630A)
- 13 – Seagate Barracuda ATA II (ST330630A), Fortsetzung
- 14 – Western Digital WD153BA und 205BA
- 15 – Western Digital WD153BA und 205BA, Fortsetzung
- 16 – Testkonfiguration und Benchmarks
- 17 – Erklärungen zu den Tests
- 18 – Temperaturmessungen
- 19 – Geräuschpegelmessung
- 20 – Disk WinMarks
- 21 – Content Creation Winstone 2000 - Windows 98 SE
- 22 – Datentransfer - WinBench 99 Disc Inspection Test
- 23 – CPU-Belastung - Windows 98 SE
- 24 – Zugriffszeit - Windows 98 SE
- 25 – Temperatur
- 26 – Installation einer Festplatte

Dank mehrerer Labors sprechen wir heute einen sehr großen Leserkreis an und können Ihnen ab sofort auch Tests und Informationen rund um das Thema Festplatten anbieten. Dieses Debüt ist daher nur der Grundstein; weitere Vergleichstests werden in Kürze folgen. Wir erhielten insgesamt fünf IDE-Laufwerke von Fujitsu, Quantum, Seagate und Western Digital. Als sechstes haben wir unsere Standardfestplatte für alle Vergleiche, die Seagate Barracuda ATA, als Referenz hinzugezogen. Leider konnten wir noch keine Laufwerke von Maxtor oder IBM bekommen und müssen Sie daher auf zukünftige Tests vertrösten.
IDE oder SCSI
Wir haben uns die Frage gestellt, ob sich der erste Vergleichstest mit IDE- oder SCSI-Laufwerken befassen sollte. SCSI ist unbestritten das flexiblere und im High-End-Bereich schnellere Bussystem. Der aktuelle Standard ist Ultra2Wide, der bis zu 15 Laufwerke und eine Bandbreite von bis zu 80 MByte/s unterstützt. Die schnellsten Modelle verfügen bereits über ein Ultra160-Interface, das die doppelte Bandbreite zur Verfügung stellt. Doch hat dieses System auch seinen Preis, denn allein SCSI-Laufwerke sind mindestens ein Drittel teurer als vergleichbare IDE-Modelle. Außerdem braucht man einen passenden SCSI Hostadapter, der - je nach Modell - schnell ein paar Hunderter kosten kann. Einen IDE-Controller findet man dagegen seit vielen Jahren auf praktisch jeder Hauptplatine. Boards mit integriertem SCSI-Chip gibt es natürlich auch, jedoch sind diese verhältnismäßig selten.
Trotz der hohen Kosten bei einer Investition in Richtung SCSI enthält man eine sehr solide Basis. Bei RAID-Konfigurationen (Redundant Array of Independent Disc Drives) hatte SCSI bislang einen erheblichen Leistungsvorsprung. Seit wenigen Jahren sind auch IDE-RAID-Systeme erhältlich, die ähnliche Leistungen zu einem Bruchteil des Preises einer SCSI-Lösung ermöglichen. IDE leidet jedoch an der maximalen Bandbreite von derzeit noch 66 MByte/s. Erst Solano-II-Motherboards oder separate ATA-100-Controller bieten bald 100 MByte/s.
