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Wie bereits erwähnt, verwendet LightScribe spezielle Rohlinge. Die Oberflächen der Rohlinge bestehen aus einer Schicht, die beim Erhitzen mit einem Laser die Farbe ändert. Keine Angst - es riecht dabei nicht verbrannt. Es dürfte zwar selbstverständlich sein, aber es soll doch noch einmal gesagt werden: Das Ganze funktioniert nur einmal bei jeder CD. Für wieder beschreibbare Medien ist die Technik also weniger interessant, da hier der Inhalt wechselt.
Zahlreiche Hersteller haben inzwischen LightScribe-kompatible Medien in ihr Produktangebot aufgenommen, sowohl CD als auch DVD. Dies sind allerdings WORM-Versionen (Write Once Read Many). DVD-RW-, DVD oder CD-RW-Rohlinge gibt es derzeit noch nicht, was noch einmal unseren Hinweis von oben unterstreicht. LightScribe-kompatible Medien kosten ungefähr 10 % mehr als normale Rohlinge. Ein weiterer Nachteil ist, dass LightScribe-Brenner eher am unteren Ende des Geschwindigkeitsspektrums angesiedelt sind. Aber ob dies wichtig ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, was man von LightScribe halten soll. Das hängt ganz davon ab, was man will. Wenn man mit ein paar knappen Worten auskommt, die mit einem Filzstift geschrieben werden, sollte man die Finger davon lassen. Das Gleiche gilt, wenn man wenig Zeit hat, weil der Extra-Aufwand zur Gestaltung der Beschriftung länger dauert. Aber wenn man seine CDs und DVDs von der Masse abheben möchte, dann ist LightScribe das derzeit beste Beschriftungssystem - auch wenn es nur schwarzweiß ist. Wer viel Wert auf professionelle Beschriftung legt, den dürften die aufgrund der Beschriftung längeren Brennzeiten nicht allzu sehr stören.
