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Ein Hersteller, der auf diesem Markt ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ist Philips, der als einer der ersten Anbieter einen Brenner mit der LightScribe-Technologie auf den Markt brachte. Das jüngste Gerät im Angebot ist der DVDR-16LS. Der Brenner basiert auf eigenen Komponenten von Philips, wobei der LighScribe-kompatible PNX7860E-Chip besonders zu erwähnen ist.

Aber obwohl der DVDR-16LS mit einem Chipsatz der jüngsten Generation ausgestattet ist, liefert er doch keine Top-Performance. DVD werden effektiv mit 16x gebrannt, DVD+RWs- sogar nur mit 4x. Bei DVD-Rs und DVD-RWs betragen die effektiven Geschwindigkeiten 8x und 4x. Doppelseitiges Brennen ist sogar noch problematischer: nur 2,4x. 45 Minuten zum Brennen von 8,5 GB sind fast schon nicht mehr akzeptabel. Für Datenbackups sind zwei DVD mit je 4,5 GB besser geeignet. Die sind nämlich zusammen schon in 12 Minuten gebrannt. DVD-RWs und DVD+RWs- sind schneller, aber kompatible Medien sind bisher noch kaum erhältlich. Bei 4x dauerte es 14 Minuten, 30 Sekunden für eine DVD und etwas über 15 Minuten für eine DVD-RW. Dieses Philips-Modell enthält eine Reihe von Techniken, die den Brennvorgang optimieren und Schreibfehler vermeiden sollen. Hierzu gehören Seamless Link (zur Vermeidung von Buffer-Underruns) und TBW (Thermo-Balanced Writing). Letzteres analysiert die Qualität des Rohlings und passt die Brenngeschwindigkeit entsprechend an, um die Zahl der Schreibfehler zu verringern.
Von der Konkurrenz hebt sich Philips mit dem mitgelieferten Zubehör ab. Der DVDR-16LS wird mit drei LightScribe-kompatiblen CD-Rohlingen geliefert, so dass man mit dem Beschriften sofort loslegen kann, ohne sich erst noch die passenden Rohlinge besorgen zu müssen. Die Beschriftung bei höchstem Kontrast dauert etwas mehr als 28 Minuten und die Ergebnisse sind exzellent. Zur Gestaltung der Beschriftung dient das mitgelieferte Nero Burning ROM. Außerdem bietet Philips noch Nero Vision Express 2, Nero Showtime und Nero Recode.
