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Fazit: Beschriftung von Rohlingen per Laser zeitaufwendig

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19:00 - 18/07/2005 von Roland Marianna

Während wir alle auf die Markteinführung der nächsten Generation der Superspeichermedien mit blauem Laser warten (Blu-ray Disc oder HD DVD), versuchen die Hersteller mit Innovationen den Markt zu stimulieren. Bei den Brenngeschwindigkeiten lässt sich nicht mehr viel herausholen, außer für doppelseitige Medien, die bisher noch keine weite Verbreitung gefunden haben. Daher bleiben nur neue Funktionen, für die LightScribe ein Beispiel ist. Da immer mehr Daten sicher gespeichert werden müssen, hat es schon Vorteile, wenn die Medien deutlich beschriftet sind und nicht nur per Hand mit einem Filzstift. Der Preis, den man dafür bezahlen muss, ist der zusätzliche Zeitaufwand. Die Alternative - Etiketten zu drucken - liefert eine bessere Qualität, verlangt aber die Verwendung völlig anderer Softwaretools sowie zusätzlichen Aufwand. LightScribe ist also etwas für alle, die es gern etwas "professioneller" haben wollen.


Tatsächlich ist LightScribe eine hervorragende Idee, die gut funktioniert. Andererseits hinken die entsprechenden kompatiblen Brenner in Sachen Performance etwas hinterher, was besonders frustrierend ist, weil jeder, der eine CD brennt, diese auch beschriften will! Die Liste der Hersteller, welche die LightScribe-Technologie lizenzieren, wird immer länger. Daher werden wir auf die nächste Generation von Brennern warten müssen, die LightScribe zusammen mit höheren Brenngeschwindigkeiten bieten können. Wer jetzt schon unbedingt mit LightScribe arbeiten möchte, sollte einen billigen Brenner kaufen, weil die zugrunde liegende Technik überall dieselbe ist und alle Geräte mehr oder weniger die gleiche Performance bieten. Das Gerät von Philips ist zwar nicht das billigste, aber immerhin bekommt man gleich drei LightScribe-kompatible CD-Rs mitgeliefert!

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