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Das 15.4"-Display des M460XLb bietet eine native Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Dieses Format ist auch unter dem Kürzel WXGA bekannt. Die Helligkeit kann sich mit 191.5 cm/m² sehen lassen. Mit einem Weiß-Schwarz-Kontrast von 710:1 übertrifft die Mattscheibe sogar noch die Werte des Bildschirms im Dell Inspiron 6000. Die Farbwiedergabe ist recht kräftig, die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung nur befriedigend. Zumindest unser Testgerät zeigte, einen etwas dunkleren Bereich im unteren Drittel am rechten Randbereich. Acht Stufen zur Regelung der Displayhelligkeit sind in der Praxis vollkommen ausreichend. Interessant ist zudem, dass die Einstellung der Helligkeit des Displays, sowie der Lautstärke der beiden Stereolautsprecher via On-Screen-Display (OSD) eingeblendet werden.

Als Besonderheit, werden die Statusanzeigen für Helligkeit und Lautstärke direkt vom Bios auf das Display projiziert, womit die Anzeige unabhängig vom Betriebsystem und ohne Treiber arbeitet
Zwar verwendet auch Dell ein OSD. Dieses basiert aber auf einer Windows-Applikation, während Gateway diese Funktion ohne expliziten Windows-Treiber realisiert. Somit ist ausgeschlossen, dass es zu einer Störung oder gar dem Absturz einer Spiele- oder Videoanwendungen kommt, nur weil der Anwender bei laufender Anwendung die Helligkeit nachregeln will.
Beim Grafikchip setzt Gateway auf den Mobility Radeon X600. Der MRX600 ist ATIs erster, aber nun schon ein Jahr alter PCI-Express-Grafikchip. Er gilt als der legitime Nachfolger des alten AGP-Chips MR9700 und besitzt wie dieser vier Pixel-Pipelines und zwei Vertex Shader, verfügt aber im Gegensatz zum Vorgänger über eine 128 Bit breite Speicheranbindung.

Als mobile Grafikkarte arbeitet das M460 mit einer X600 von ATI.
Der Core des MRX600 im M460XLb läuft mit 400 Mhz, der 128MB große Videospeicher verrichtet seine Arbeit mit 500 MHz (DDR). Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der MRX600 in 0.13-low-K Prozess gefertigt wird, während der MRX300 wie er in Dells Inspiron 6000 zum Einsatz kommt mit 0.11-Mikrometer-Prozesstechnik gefertigt wird. Der Core beider Chips ist ansonsten identisch . Die höhere Leistung des MRX600 ergibt sich schlicht durch die höheren Taktraten welche möglich sind, da der Chip mit 0.13-low-K-Prozeßtechnik produziert wird.
