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Fazit: Acer mit bester Ausstattung, Dell mit bestem Display

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19:00 - 20/06/2005 von Harald Thon

Egal für welchen der drei Protagonisten Sie sich entscheiden. Eines macht der Test deutlich: Ein Notebook mit einem Breitbildschirm macht Sinn, wenn man häufig Videos am Mobil-PC schaut. Auch im Arbeitsalltag im Zusammenspiel mit Büroanwendungen, oder besser gesagt dem "Multitasking-Multifenster-Betrieb", lernt man das breitere Display und die höhere Auflösung schnell zu schätzen.

In Abhängigkeit vom eingesetzten Grafikchip eignen sich die portablen Rechner selbst als Spiele-PC. Am besten sticht hierfür zweifelsohne Acers TM8103WLMi hervor, dessen Grafiksubsystem auf dem MRX700 von ATi basiert. Ferner hat Acer in dieses Gerät alles an Technik gepackt, was das Notebook-Leben lebenswert, aber auch etwas teuer macht. Jedoch wird nicht jeder bereit sein, 1800 € für ein sehr gut ausgestattetes Notebook auszugeben. Vor allem dann nicht, wenn der Deckel des Displays einen wenig stabilen Eindruck hinterlässt und die maximale Helligkeit der Mattscheibe vergleichsweise gering ausfällt.

Wer eher nach einem äußerst stabilen Gerät, mit sehr gutem Display Ausschau hält und eine Desktop-ähnliche Tastatur bevorzugt, dem würden wir zu Dells Inspiron 6000 raten. Zugegeben, in Sachen 3D-Grafikleistung der verbauten ATi MRX300 und der Audiowiedergabe sind bei dieser mobilen Reiseschreibmaschine mit integrierter Funknetz-Funktionalität gewisse Abstriche zu machen. 1689 € erscheinen uns aber ein fairer Preis für die gebotene Leistung und Ausstattung. Wieso Dell das Inspiron 6000 allerdings als kraftvolles Multimedia-System bewirbt, ist uns schleierhaft. Denn von einem echten Multimedia-Notebook erwarten wir uns ein wenig mehr, als simplen Zweikanalsound aus dünn klingenden Stereolautsprechern.

Einige abschließende Gedanken in Sachen Wiedergabe von hochauflösenden Videos (HDV) am Notebook und Akkulaufzeit sei uns gestattet: Das Abspielen von HD-Inhalten könnte sich mittelfristig neben Spielen als das zugkräftigere Argument für dedizierte, leistungsstarke Grafikchips in Notebooks erweisen. Wenngleich durch deren Verwendung die Akkulaufzeit doch sehr leidet. Wieder einmal stellt sich uns und dem Anwender die Frage, inwiefern es Sinn macht, eine Mobil-PC-Plattform zu entwickeln, die möglichst mit einer Strom sparenden CPU ausgestattet ist, um im gleichen Atemzug im Grafiksubsystem den daraus resultierenden Gewinn an Akkulaufzeit zu verbraten. Na ja, vielleicht liegt es ja auch am PCIe-Interface. Das macht die Situation aber auch nicht besser und Notebooks nicht mobiler.

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