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Drei Notebooks mit Breitbildschirmen: Das Kino immer dabei
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Lange Gesichter, breite Nasen, heiße Ohren
- 2 – Überblick über das Testfeld
- 3 – Die Testkandidaten im Detail
- 4 – Gehäuse und Anschlüsse, Forts.
- 5 – Integriertes Sicherheitskonzept
- 6 – Display: Nicht verwindungssteif - unser Videoclip zeigt es
- 7 – VGA- und TV-Ausgang
- 8 – Audio
- 9 – Ausgeklügeltes Powermanagement
- 10 – Erweiterbarkeit
- 11 – Dell Inspiron 6000
- 12 – Gehäuse und Anschlüsse, Forts.
- 13 – Display: Besser als Acer
- 14 – Tastatur und Anzeigen
- 15 – Tastatur und Anzeigen, Forts.
- 16 – Audio: Nur biederer Stereosound
- 17 – Gateway M460XLb
- 18 – Gehäuse und Anschlüsse, Forts.
- 19 – Display: Zu wenig verwindungssteif
- 20 – VGA- und TV-Ausgang
- 21 – Audio
- 22 – Benchmarks und Einstellungen
- 23 – Spiele
- 24 – Direct X9
- 25 – Direct X9, Forts.
- 26 – Video
- 27 – Audio
- 28 – Synthetische Benchmarks
- 29 – Akkutests
- 30 – Batterielaufzeit, Forts.
- 31 – Ladezeiten
- 32 – Wiedergabe von hochauflösenden Quellen
- 33 – HD-Videos: Tests mit WMV-Format
- 34 – HD-Wiedergabequalität bei Amazon, 1920 x 1080 progressive
- 35 – Fazit: Acer mit bester Ausstattung, Dell mit bestem Display

Aus historischen Gründen besitzen klassische Computer- und Fernsehbildschirme ein Seitenverhältnis von 4:3. Kinofilme werden hingegen in Breitbildformaten gedreht. Dieser Trend macht auch beim Fernsehen nicht halt. Serien haben schon längst dieses Format übernommen. Was viele noch nicht wissen: Die Fußball-WM 2006 soll ausschließlich in 16:9-Breitbild übertragen werden. Besitzt man dann noch einen 4:3-Display, erscheinen entweder oben und unten hässliche schwarze Ränder oder man muss links und rechts Bildinformationen wegschneiden, um den Schirm zu füllen.
Ein wichtiger Vorteil eines Widescreen-Displays besteht darin, dass Breitbildformate eher dem natürlichen Blickfeld entsprechen. So werden Kinofilme in Formaten mit Seitenverhältnissen von 1,85:1 (Breitwand) oder 2,35:1 (Cinemascope) gedreht.
Ob und inwieweit die aktuelle Gerätegeneration in der Lage ist, auch hochauflösende Videos (High Definition Video bzw. HDV) ruckelfrei abzuspielen, wollen wir auch untersuchen. Da HDV eine wesentlich höhere Auflösung und somit mehr Detailtreue bietet als in PAL-Auflösung kodierte Filme, gehört diesem Format die Zukunft. Der infolge der Auflösung höhere Dekodieraufwand stellt natürlich auch deutlich höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Hauptprozessors (CPU) und des Grafikchips (GPU).
Aber auch im Alltagsbetrieb beim Arbeiten mit Tabellen und Textdokumenten lernt man die Breite des Displays schnell zu schätzen. Bei der Tabellenkalkulation hat man mehr Zellen im Blickfeld, und zwei Fenster passen bei einem breiteren Bildschirm einfach besser nebeneinander. Wer häufig Bilder bearbeitet, erkennt schnell den hohen Nutzwert der breiten Mattscheibe. Denn die Werkzeugleisten verdecken nicht ständig das oder die Fenster mit den Bildern sondern können rechts oder links "geparkt" werden.
Ehe wir uns der Besprechung des Testfeldes mit Geräten von Acer, Dell, und Gateway zuwenden, sei noch der Hinweis gestattet, dass das erste Notebook mit einem Breitwand-Bildschirm nicht etwa aufs Konto der Windows-PC-Welt geht. Nein, wie so oft war auch hier die Firma Apple Vorreiter. Apples PowerBook G4 aus dem Jahre 2001 war das erste Notebook, das serienmäßig über eine breite Mattscheibe verfügte.
