Partner
DRM-Kopierschutz: Techniken und Abhilfe
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Abhilfe durch Anti-DRM-Tools
- 2 – Problem: Neuinstallation des Betriebssystems
- 3 – DRM-Einschränkungen unter Vista
Mit DRM legen Musikanbieter fest, was Nutzer mit Inhalten machen dürfen und was nicht. Windows Vista verschärft noch die ohnehin schon bestehenden Einschränkungen. Das ’Digital Rights Management (DRM) kommt derzeit hauptsächlich bei digitalen Filmen und Musik zum Einsatz. Am weitesten verbreitet sind Windows Media DRM von Microsoft und Fairplay von Apple.
DRM ermöglicht den Anbietern digitaler Inhalte, genau festzulegen, was der Nutzer mit den Inhalten machen darf. Die meisten Online-Musikshops wie beispielsweise Musicload setzen DRM ein, um die Rechte der Käufer zu reglementieren. DRM-Systeme überwachen, wie oft Sie Daten kopieren, abspielen oder brennen dürfen. Ist die Zahl der erlaubten Vorgänge erreicht, wird die entsprechende Datei unbrauchbar. Die Abkürzung DRM steht für Digital Rights Management, von Spöttern auch Digital Restrictions Management genannt. Neutral formuliert handelt es sich dabei um eine Technik, mit der sich Urheber- und Vermarktungsrechte in digitaler Form schützen lassen. Andere sehen darin einen digitalen Maulkorb, der die Freiheit einschränkt, etwa einen erworbenen Musiktitel beliebig oft zu kopieren. Insbesondere die Musik- und Filmindustrie treibt die Verbreitung von DRM voran.
So funktioniert DRM
DRM besteht in der Regel aus zwei Komponenten: der gekauften Audiodatei, die verschlüsselt ist, und einer Lizenz. Die Lizenz enthält den Schlüssel, der das Musikstück temporär freischaltet, damit sich dieses abspielen oder brennen lässt. Das Abspiel- oder Brennprogramm muss dabei ebenfalls DRM beherrschen, sonst wird das Abspielen oder Brennen durch DRM verweigert. Noch komplizierter wird es dadurch, dass die Musikshops unterschiedliche DRM-Verfahren einsetzen und kein Player alle beherrscht.
Einschränkungen durch DRM
Die Eingriffsmöglichkeiten sind vielfältig. So lassen sich gekaufte Musikstücke an ein Abspielgerät oder an bestimmte Hardware koppeln. Zudem lässt sich die Anzahl der Abspielvorgänge und Kopien beschränken (Bild A). Auch das Abspielgerät muss DRM beherrschen und sorgt dafür, dass die DRM-Restriktionen, die in der Lizenz festgelegt sind, eingehalten werden. So zählt es die Kopiervorgänge mit und verweigert beim Überschreiten des Limits den Dienst. Im Extremfall ermöglicht DRM dem Rechteverwerter, sich jeden Abspielvorgang einzeln bezahlen zu lassen. Ein weiteres Geschäftsmodell, das etwa Napster einsetzt: Die Wiedergabe der Musik ist nur möglich, solange man den Musikdienst abonniert hat.
Die Verbreitung von DRM nimmt zu. Brennprogramme und Player müssen es unterstützen. Und mit Vista integriert Microsoft DRM auch in Hardware-Komponenten. Bislang ist man hauptsächlich als Kunde eines Musikdienstes betroffen. Fast alle online gekauften Songs besitzen einen DRM-Kopierschutz. Er verhindert, dass sich die Musikstücke auf beliebigen MP3-Playern und PCs abspielen, brennen und kopieren lassen. Welche Restriktionen genau zum Einsatz kommen, bestimmt der Rechteinhaber, also die Plattenfirma oder der mächtige Weltverband der Phonoindustrie IFPI. Die in Deutschland am weitesten verbreiteten Online-Musik-Shops sind Apples iTunes Store und Musicload von T-Online. Der iTunes Store hat rund 3,5 Millionen Songs in seinem Sortiment, die in der Regel 99 Cent kosten und im AAC-Format vorliegen. Das Repertoire von Musicload umfasst rund 1,8 Millionen Titel, wobei die Preise zwischen 99 Cent und 1,99 Euro variieren. Hier bekommt man WMA-Dateien. Beide Shops liefern eine nur mittelmäßige Bitrate von 128 kBit/s. Beim iTunes Store muss der Käufer zusätzlich die bis zu fünf PCs aktivieren, auf denen sich die erworbenen Musiktitel abspielen lassen. Zum Kaufen und Abspielen der Musik ist die kostenlose Software iTunes notwendig.



Das sagt uns das die Ehrlichen die Dummen sind. Diese Gängelei ist unerträglich! Wer die Illegalen Wege geht kann seine Musik und Filme in Ruhe genießen!
Huijj THG ist ins Lager der Cracker und Raubkopierer abgewandert ? Mal sehen wie lange das dauert bis die ersten Anzeigen wegen illegalen Kopieranleitungen kommen. Heise hatte das schon hinter sich.
@Voyager Wenn man von der Wirkungsweise von Atombomben redet setzt man sie nicht zwingend ein und auf eine Bezugsquelle wurde ja (sicher mit Absicht) auch nicht hingewiesen. THG muss sich da keine Gedanken machen.
Btw. jamendo.com ist eine ziemlich geniale Platform für zum Großteil freie Musik und mit der Möglichlkeit eigene Rezensionen zu schreiben, sich ganze Albenornder zusammen zu stellen und seinen Lieblingskünstlern auch einige Euronen zukommen zu lassen wenn man das Geld übrig hat. Das ist gaaanz gaaanz weit ab von illegal.
Das ist ja alles schön und gut , man kann von dem DRM sicher halten was man will aber hier gehts nur um die Kopieranleitungen von geschützten Inhalten die sicher nicht deren Nutzungsbedingungen entsprechen. Wenn man die Nutzungsbedingungen nicht akzeptiert dann kauft man die geschützten Inhalte einfach nicht.
Ich habe mehrere Lieder bei Mediamarkt runtergeladen, alle konnte ich auf meinen Mp3 Player übertragen. Bis auf 2 Lieder. Ich habe versucht diese zu konvertieren aber da kommt eine Meldung das ich nicht berechtigt wäre. Ich hab aber dafür gezahlt. Beim Mediamarkt habe ich auch schon hin geschrieben aber vielleicht könnt ihr mir schneller helfen.
Weiß nicht ob ihr das wissen müsst aber ich habe Betriebssystem "Windows Xp Home"
Ich habe die Software "Switch Sound File Converter zum konvertieren benutzt.
Ich wollte es von WMA in MP3 konvertieren.
Tausend Dank schon mal im voraus.