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DSL per WLAN drahtlos verteilen: 11 Kombigeräte stellen sich

18:00 - Montag, 4. November 2002 von Uli Ries
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2 - DSL und WLAN - eine ideale Verbindung

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In Sachen Hochgeschwindigkeits-Internet hat DSL in Deutschland die Nase weit vorn. Über andere schnelle Zugangstechniken wie TV-Kabel, Satellitenschüssel oder das Stromnetz surfen mangels Verfügbarkeit nur die wenigsten. Um einen DSL-Anschluss aber mit mehreren Rechnern gleichzeitig zu nutzen, ist ein DSL-Router nötig. Da DSL keine Punkt-zu-Multipunkt-Verbindung ist, erlaubt die Technik immer nur einem PC den Online-Zugriff. Erst ein Router ermöglicht durch NAT (Network Address Translation) mehreren Endgeräten den gleichzeitigen Internet-Zugang.

Das Verlegen von Unterputz-Ethernet-Kabeln, um alle in Frage kommenden PCs mit einem DSL-Router zu verbinden, ist aufwändig und unflexibel. Für viele DSL-Kunden lohnt sich dieses Verfahren deshalb nicht. Sehr häufig ist Wireless-LAN (WLAN) die ideale Übertragungstechnik. Der 802.11b-Standard überträgt in der Theorie bis zu 11 Megabit pro Sekunde und ist so für das maximal 768 kBit/s schnelle DSL kein Hemmschuh. Einzig wenn größere Datenmengen auf einen am WLAN-Access-Point angeschlossenen Fileserver kopiert werden sollen, macht sich das im Vergleich zum Draht gebundenen 100 MBit-Ethernet langsame WLAN störend bemerkbar.

Auf Grund der sinnvollen Kombination von DSL-Router und Wireless-LAN-Access-Point liegt es nahe, beide in ein Gehäuse zu integrieren. Somit fällt die Verkabelung zwischen Router und AP weg und preisgünstiger ist die Kombi-Lösung obendrein. Kosten beispielsweise ein DSL-Router und ein WLAN-AP von D-Link zusammen 310 Euro, so gibt es den AP mit integriertem Router bereits für 240 Euro. Weitere Investitionen ersparen unter anderem die Testkandidaten von Netgear, SMC und Samsung: Sie bringen gleich noch einen integrierten 4-Port-Switch zum Anschluss von herkömmlich verkabelten Rechnern mit. Ein solcher Switch schlägt in der Regel mit 50 Euro und mehr zu Buche.


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