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Eicon Diva 2440 ADSL Router

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18:00 - 14/01/2003 von Bertold Brackemeier

Der Eicon Diva 2440 ADSL Router bietet neben dem integrierten Modem lediglich einen Netzwerk-Anschluss. Diesen muss der Anwender mit einem externen Switch verbinden. Für den Anschluss an einen einzelnen PC liegt ein gekreuztes Cross-over-Kabel bei. Das DSL-Modemkabel hingegen verfügt nicht über den erforderlichen RJ45-Stecker. Auch ein gedrucktes Handbuch fehlt. Die englischsprachigen PDF-Dokumente auf der mitgelieferten CD-ROM sind jedoch umfangreich. Am einfachsten gelingt die Konfiguration über die Web-Oberfläche, die unter der IP-Adresse 192.168.1.1. aufgerufen werden kann. Der Internet-Wizard führt den Netzwerk-Administror durch die Einrichtung der Zugangsdaten, die Parameter VPI und VCI müssen aber weiterhin manuell eingegeben werden. Ein gutes Feature ist die virtuelle Demilitarisierte Zone (DMZ): Mit Hilfe von frei definierbaren Ports richtet der Router virtuelle Server hinter der Firewall ein. Diese wiederum kann in drei vordefinierten Stufen (low, medium und high) betrieben werden. Jede dieser Stufen enthält ein vorbereitetes Set an Paketfiltern. Das Herunterladen der Testdatei dauert beim Eicon mit 5:57 Minuten länger als bei jedem anderen Gerät im Test. Die Zeit für die Einwahl liegt mit 5,2 Sekunden noch im Mittelfeld. 41 Sekunden nach dem Einschalten ist der Eicon Diva einsatzbereit. Die meisten Router des Testfelds bieten mehr Leistung. Zudem ist der Preis mit 500 Euro vergleichsweise hoch. Positiv fällt die kostenlose 0800er-Hotline ins Gewicht. Eine Fernwartung des Routers ist nicht möglich. Hersteller wie Draytek bieten mehr Features für weniger Geld.

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