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Zyxel Prestige 650H-17

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18:00 - 14/01/2003 von Bertold Brackemeier

Ins ansprechende Router-Gehäuse des Zyxel Prestige 650H-17 ist ein 4-Port-10/100-Switch integriert - der System-Administrator kann sofort ein kleines lokales Netzwerk mit dem Internet verbinden. Das deutschsprachige ausführliche Handbuch ist dabei hilfreich, so dass bei Installation und Konfiguration keinerlei Probleme auftreten. Über die voreingestellte IP-Adresse 192.168.1.1, den Benutzernamen Admin und das Standardpasswort 1234 gelangt der Administrator in das Browser-Konfigurationsmenü. Dort lässt sich der Zyxel-eigene Setup-Wizard für die Einrichtung des Internet-Zugangs benutzen. Jedoch schon auf der ersten Seite des Setup-Assistenten wird der Netzwerker durch das Protokoll verwirrt, das er auszuwählen hat. Er muss außerdem die Werte für VPI und VCI angeben und hat die Wahl zwischen PPPoE/VC oder /LLC. Diese Angaben erhält der Anwender in der Regel vom Internet-Provider. Administratoren, die bis dato mit diesen Einstellungen nichts zu tun hatten, müssen erst das Handbuch bemühen. Hier findet der Anwender dann allerdings alle nötigen Parameter für VPI und VCI. Die Leistungswerte rangieren mit

5:16 Minuten für den Download der Cabinet-Datei und 5,2 Sekunden für den ersten Internet-Kontakt im Mittelfeld. 44 Sekunden für den Selbsttest und die DSL-Synchronisation ist ebenfalls ein durchschnittlicher Wert. Für die 01805er-Support-Hotline muss der Kunde im Vergleich zu anderen Herstellern im Test moderate 0,12 Euro pro Minute bezahlen. Der Zyxel Prestige 650H-17 bietet die üblichen Firewall-Funktionen wie NAT und Port-Filter. Überzeugen kann im Test das hervorragende Telnet-Menü. Angesichts der gebotenen Features ist der Preis von 260 Euro günstig.

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