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Allied Data, Cisco und Eicon legen den Produkten ein Kabel bei, das für den deutschen Markt nicht geeignet ist. Ein WAN-Kabel mit zwei RJ11-Steckern ist nicht brauchbar. An den Splittern der Deutschen Telekom findet sich nur eine RJ45-Buchse. Erforderlich ist also entweder ein Kabel mit einem RJ11- und einem RJ45-Stecker oder eines mit zwei RJ45-Anschlüssen.
Derartige Kabel sind im Lieferumfang von Billion, Bintec, Draytek, Lancom, Micronet, Netopia und Zyxel enthalten. Auch dem Devolo-Router liegt ein RJ11-RJ45-Kombi-Kabel bei. Dafür verzichtet der Hersteller jedoch auf die Beigabe eines RJ45-Kabels. Hier wirkt sich der günstige Preis von lediglich 200 Euro auf die Ausstattung aus. Beste Ausstattung: Bintec und Lancom.
Die Geräte von Allied Data, Cisco, Eicon, Micronet und Netopia verfügen nur über einen einzigen LAN-Anschluss. Um mehrere PCs anzubinden, ist also ein zusätzlicher Hub oder Switch erforderlich. Billion, Bintec, Devolo, Draytek, Lancom und Zyxel integrieren einen 4-Port-10/100-Switch. Die Router von Billion, Allied Data und Eicon verfügen über einen USB-Anschluss zur Stromaufnahme. Die beiden Letzteren sind als Einzelplatz-Komponenten konzipiert. Somit eignen sich diese Router nur für den Einsatz im LAN, wenn bereits ein Switch vorhanden ist.
Die beste Ausstattung weisen die Router von Bintec und Lancom auf. Wer auf eine Web-Verbindung angewiesen ist, wird die Möglichkeit eines Backup-Zugangs zu schätzen wissen: Die Geräte dieser beiden Hersteller schalten bei einem Ausfall der DSL-Verbindung automatisch auf einen vorhandenen ISDN-Anschluss um. Kaum Performance-Unterschiede Die getesteten DSL-Router sind für eine Übertragungsleistung von acht MBit pro Sekunde ausgelegt. Die Leistung wird vom DSL-Anschluss jedoch auf maximal 768 kBit pro Sekunde begrenzt. Im Test erzielen die Router Download-Raten zwischen 719 (Micronet) und 625 kBit pro Sekunde (Eicon). Unterschiede in dieser Größenordnung sind bei Tests am realen DSL-LAN zu vernachlässigen. Diese Differenzen erklären sich aus der wechselnden Netz- und Serverauslastung, die je nach Tageszeit schwankt.
Auch bei der Einwahldauer liegen die gemessenen Werte nahe beieinander: Diese liegen zwischen 4,97 Sekunden bei Draytek und 5,39 Sekunden bei Devolo. Für den Selbsttest und die Synchronisation nehmen sich die Router dagegen unterschiedlich viel Zeit. Der Lancom-DSL-Router ist bereits nach 20 Sekunden betriebsbereit, Ciscos Router benötigt mehr als viereinhalb Minuten. Ein derart schlechter Wert zeugt von einer nicht ausgereiften Firmware. Laut Herstellerangaben wird an einem Firmware-Update gearbeitet.
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