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Bedienkomfort und Ausstattung

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18:00 - 14/01/2003 von Bertold Brackemeier

Mit 35 Prozent fließt die Bedienung der Router in den Test ein. Hierzu zählen die Möglichkeiten zur Administration und Fernwartung der Geräte. Die Tester bewerten, ob lediglich eine HTML-Oberfläche zur Verfügung steht oder die Geräte auch per Telnet zu konfigurieren sind. Assistenten-gesteuerte Produkte sammeln in dieser Kategorie zusätzlich Punkte.

Ein weiteres Bewertungskriterium ist die Ausstattung, die mit 30 Prozent gewertet wird. Die Tester prüfen auch, ob Sicherheits-Features wie Firewall oder IPsec vorhanden sind. Auch die Anzahl und Art der Schnittstellen wird in Betracht gezogen. Punkte erzielen Hersteller, die passende Kabel mitliefern. Weitere bewerttete Ausstattungsmerkmale sind deutschsprachige Handbücher oder ein integrierter Switch. Mit 20 Prozent Anteil werten wir den Service, darunter die Garantiedauer, die Kosten der Hotline, E-Mail- und Internet-Support sowie eventuelle Zusatzleistungen.

Einschaltzeit via Ping-Befehl

Die Leistung der Testkandidaten geht mit einen Anteil von 15 Prozent in die Gesamtwertung ein. Für die Download-Tests verwenden wir eine 27,2 MByte große Archivdatei big.cab, die auf einem wenig frequentierten Internet-Server gespeichert ist. Durchgeführt werden die Datei-Downloads mit der Software WS-FTP von Ipswitch. Über den Ping-Befehl messen die Labor-Tester die Einschaltzeit, also die Zeit, die bis zum Zustandekommen der ersten Internet-Verbindung vergeht. Hierzu wird aus dem Offline-Modus heraus die Website www.google.de angepingt und die Zeit vom Betätigen der Enter-Taste bis zur ersten Antwortmeldung des Google-Servers gemessen.

In einer weiteren Messung für denselben Server kommt das Tool Inetbench zum Einsatz, das ebenfalls die Antwortzeit misst. Die beiden Werte werden anschließend gemittelt. Ein Leistungskriterium ist die Dauer des Selbsttests und der Synchronisation am DSL-LAN, sowohl beim Einschalten als auch nach einem Router-Reset.

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