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18:00 - 14/01/2003 von Bertold Brackemeier

Cisco verzichtet im Basismodell 827 auf einen integrierten Switch. Als zusätzliche Elemente findet der System-Administrator lediglich einen Ein-/Aus-Schalter und einen seriellen Konsolenanschluss, über den der Modem-Router konfiguriert werden kann. Weitaus komfortabler ist die Konfiguration jedoch mit dem Web-Browser über die voreingestellte IP-Adresse 10.10.10.1. Bis der Router betriebsbereit ist, vergehen fast fünf Minuten - kein anderes Gerät im Test benötigt mehr Zeit. Das Web-Interface basiert auf Java und präsentiert sich aufgeräumt. Alle wichtigen Einstellungen lassen sich schnell erreichen und bearbeiten. Die gesamte Dokumentation liegt ausschließlich in englischer Sprache vor, die Browser-Menüs lassen sich aber auf Deutsch umschalten. Alle wesentlichen Security-Features wie Firewall, Passwortschutz für die Konfiguration, NAT, IPsec und IP-Filter werden unterstützt. Für die Einwahl benötigt der Router lediglich 5,1 Sekunden. Den Datei-Download absolviert der Cisco 827 in ordentlichen 5:18 Minuten. Der Selbsttest inklusive DSL-Synchronisation dauert mit 4:44 Minuten sehr lange. Lediglich Kosten für ein Inlandsgespräch fallen für den Support an. Mit 650 Euro ist der Cisco 827 im Vergleich zum übrigen Testfeld zu teuer, insbesondere da dem Gerät ein Switch fehlt, den viele günstigere Konkurrenzprodukte bereits integrieren.

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