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Elferrunde: DSL-Router für das Soho-LAN

18:00 - 14/01/2003 von Bertold Brackemeier

THG testet elf Modem-Router-Kombis für den Betrieb im deutschen DSL-Netz. Die Geräte der Hersteller Allied Data, Billion, Bintec, Cisco, Devolo, Draytek, Eicon, Lancom, Micronet, Netopia und Zyxel kosten in Deutschland zwischen 200 und 850 Euro. Alle getesteten Router sind für die Internet-Anbindung kleiner Netzwerke bis zu etwa 20 Clients im Heim- oder Small-Office-Netzwerk geeignet.

Die Vorteile von DSL liegen in der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und in der Verfügbarkeit von Flatrate-Tarifen. Für DSL-Neukunden sind die Modem-Router-Kombis besonders interessant: So fallen keine zusätzlichen Kosten für ein Modem an. Alle integrierten DSL-Modems entsprechen dem UR-2-Standard (Schnittstelle zwischen Splitter und Modem), den die Telekom zu Beginn des Jahres 2002 eingeführt hat.

Am komfortabelsten lassen sich die Router über eine Browser-Oberfläche konfigurieren. Nur beim letztplatzierten Allied Data fehlt die HTML-Oberfläche. Stattdessen muss sich der Administrator mit einer Hersteller-eigenen Software abmühen. Das Allied-Data-Programm ist wegen der desolaten Benutzerführung keine Hilfe. Bintec, Cisco, Devolo und Lancom setzen ebenfalls auf eigene Software, jedoch als Alternative zur Browser-Oberfläche und nicht als Ersatz. Im Vergleich lassen sich die Router von Billion, Bintec, Cisco, Lancom und Netopia einfach bedienen.

Auch via Telnet kann der Anwender einige Router konfigurieren: Billion, Bintec, Cisco, Lancom, Micronet und Netopia bringen hierfür einen Konsolen-Anschluss mit. Die Fernwartung über HTTP, SNMP oder Telnet ist bei allen Produkten außer bei Allied Data, Eicon und Micronet möglich.

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