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Dual-Xeon im Duett: Was bringt der L3-Cache?

19:00 - 14/08/2003 von Frank Völkel

Keine Frage: Der margeträchtigste Prozessor aus dem Intel-Portfolio ist der Xeon. Er trägt entscheidend zum überaus guten Gesamtergebnis des weltgrößten Chipherstellers bei. Im Gegensatz zum 64-Bit-Boliden Itanium 2 wird er in verhältnismäßig hohen Stückzahlen verkauft und in Servern sowie Workstations eingesetzt. Technisch basiert der Xeon jedoch auf dem Pentium 4, daran gibt es nichts zu rütteln.

Die ersten Opteron-Maschinen von AMD haben der erfolgsverwöhnten Konkurrenz mächtig Angst eingejagt. Der Schrecken saß so tief, dass Intel kurzerhand zur Tat schreiten musste. Im vergangenen Test untersuchten wir zwei Dual-Systeme für das Workstation-/Serverumfeld: Intel Dual-Xeon 3.06 GHz und AMD Dual-Opteron 244. Letztendlich konnte der Opteron mit vergleichsweise niedriger Taktrate von 1.8 GHz bei verschiedenen Server-Applikationen den Xeon mit 3.06 GHz in die Schranken weisen. Hinzu kam der Vorteil des größeren L2-Cache: 1 MB vs. 512 kB beim Xeon. Der aktuelle Xeon mit dem Codenamen "Prestonia" gleicht vom Aufbau her der Northwood-Core des P4 und verfügt über zusätzliche Register für die Multiprozessor-Fähigkeit. Einschränkungen gibt es allerdings beim FSB-Takt: Während der P4 wahlweise mit FSB800 (realer FSB-Takt von 200 MHz) arbeitet, gibt es den Xeon mit maximal FSB533 (realer FSB-Takt von 133 MHz). Somit ist die Bandbreite zwischen Prozessor und Chipsatz beim Xeon gegenüber dem P4 (4.2 GB/s vs. 6.4 GB/s) deutlich eingeschränkt. Welche Bedeutung der Bandbreite des FSB zukommt, wird spätestens dann klar, wenn zwei oder vier Prozessoren am Chipsatz angeflanscht sind und sich die Bandbreite teilen müssen.


Zwei Generationen: Links Intel Xeon für Sockel 603 und rechts Xeon 3.06 mit 1 MB L3-Cache für Sockel 604

Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, hat Intel blitzschnell reagiert und spendiert dem aktuellen Xeon einen zusätzlichen L3-Cache. Somit stehen drei Cache-Stufen zur Verfügung, die allesamt mit vollem Prozessortakt arbeiten. Damit stellt sich die Frage: Was bringt der zusätzliche L3-Cache von 1 MB beim Xeon 3.06 gegenüber der gleichgetakteten Variante ohne Extra-Zwischenspeicher? Im THG-Labor haben wir zwei Systeme mit identischer Hardware für den Workstation-Einsatz untersucht. Hat der Business-Kunde beim Einsatz von CAD/CAE/CAM-Software einen klaren Vorteil?


Rückseite der beiden Xeon-Generationen
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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 19/03/2008 17:56
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-0+

Wie activiere ich den L3-Cache
in der Registry von Windows 2000

f1delity 20/03/2008 12:53
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-0+

Wo ist der Artikel hin? o.O

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