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THG: Das heißt, die ersten beiden Generationen der Entwicklung kamen nicht über das Muster-Stadium hinaus?
Blersch: So ist es. Die vorangegangenen Entwicklungen eines Car-PCs wurden den Automobilherstellern gezeigt. Dann haben die ihre Einwände und Verbesserungswünsche vorgetragen und wir sind zur nächsten Entwicklung übergegangen.
THG: Wie rechnen sich denn solche Entwicklungen?
Blersch: Wir leben von den ganzen Industriezweigen, dort machen wir unser Geschäft. Unser Unternehmen hat 70 Mitarbeiter. Da muss man schließlich genau überlegen, wo man sein Geld investiert. Und wir setzen voll auf Automotive. Interessanterweise haben wir unsere Erfahrungen aus dem Bereich Automotive schon wieder bei Aufträgen für die Industrie nutzen können, also zeigt sich hier eine gewisse Synergie.
THG: Der BMW Mini hat als erstes Fahrzeug der Welt einen Car-PC integriert. Sind Sie also Exklusiv-Partner von BMW mit Intel als IT-Schwergewicht im Rücken? Werden weitere Modelle von BMW folgen?
Blersch: Wir stehen eng mit BMW in Verbindung, an einem Exklusiv-Status arbeiten wir noch. Andererseits haben wir versucht, ein Auto als Basis zu nehmen, was noch bezahlbar ist und gleichzeitig eine Art Kultstatus genießt. Die junge Zielgruppe ist eher offen für neue Technologien. Denkbar wäre auch eine Integration in den 3er BMW. Hinzu kommt das Thema Einbauvolumen: Wir wollten zeigen, dass wir ohne ein zusätzliches Gerät im Kofferraum auskommen. Unsere Lösung für den BMW Mini beansprucht nur den Platz des DIN-Autoradio-Schachts. Zudem ist der Mini ein Beispiel für sehr enge Platzverhältnisse (Packaging), was den Einbau von zusätzlichen elektronischen Komponenten anbelangt.
THG: Wann wird es denn den Car-PC über die Mini-Händler geben?
Blersch: Wir kennen die Leute und sind im Gespräch mit ihnen. Mehr kann ich jetzt noch nicht dazu sagen.
