Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Komplett-PCs
Alle Komplett-PCs Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Interview mit EEPD: Car-PC mit Internet im Auto

19:00 - 27/04/2005 von Frank Völkel
Seite vor
Inhaltsverzeichnis

Die Autoindustrie tut sich sichtbar schwer bei der Integration von modernen IT-Lösungen im Auto. Vor allem wenn es um Multimedia-Systeme in Fahrzeugen geht, die nicht nur CD/Radio und Navigation vereinen. Optional kosten brauchbare Systeme mindestens 3000 Euro Aufpreis - bei sehr eingeschränktem Funktionsumfang. Eine Anbindung an das Internet oder das Handling von Email-Daten bieten nur ganz wenige Hersteller. Hinzu kommt die Tatsache, dass ein halbwegs akzeptabler Funktionsumfang nur Fahrzeugen der Ober- und Luxusklasse vorbehalten bleibt. In Neuwagen der kleinen Klasse gibt es nach wie vor veraltete Systeme zum hohen Preis.

Dabei liegt es auf der Hand, sämtliche Funktionen von einem kompakten und preiswerten PC-System erledigen zu lassen. Selbstverständlich müssen die gesonderten Bedingungen wie Temperaturbereich und Erschütterungen beachtet werden. Doch die Autohersteller haben große Angst davor, dass Produkte auf PC-Basis die in diesem Bereich exorbitant hohen Margen zerstören. Unternehmen aus der IT-Branche hingegen sind niedrige Margen schon seit Jahren gewohnt.

Die Firma EEPD baut seit 1988 PC-Systeme für Industrieanwendungen und setzt mit dem kürzlich vorgestellten Car-PC auf die Centrino-Plattform von Intel. Auf der Cebit gehörte das ausgestellte BMW Mini Cooper Cabrio auf dem Intel-Stand zu den Messe-Attraktionen. Nun will EEPD einen Car-PC als universelle Lösung am Markt anbieten. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Herrn Christian Blersch.


Geschäftsführer von EEPD: Christian Blersch.

THG: Wie sind Sie eigentlich zu dem Projekt mit Intel gekommen?

Blersch: Das ist gar nicht so neu. Wir bauen seit 1988 Rechner, genauer gesagt Industrierechner. Seit dieser Zeit arbeiten wir mit Intel zusammen. Das Produktportfolio umfasst vor allem Systeme außerhalb des Consumer-Bereichs. Wir haben vor vier Jahren angefangen, Rechner zu bauen, die extrem hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden, beispielsweise für Industrieanlagen. Weiterhin bauen wir Systeme, die unter harten Umwelteinflüssen standhalten müssen, also beispielsweise für Militäranwendungen oder Fertigungsstraßen in der Industrie - etwa Verpackungsmaschinen. Wesentliche Einflussfaktoren sind hier der weite Temperaturbereich oder starke Vibrationen. Wenn man jetzt diese Einflüsse in den Griff bekommt, dann erfüllt man in der Regel die Anforderungen der Autoindustrie. Und das Thema Wachstum steht in der Automobilindustrie ebenfalls zur Debatte. Sehen sie, im Auto ist noch so gut wie keine PC-Technik integriert. Im Jahr 2001 haben wir begonnen, Rechner für Fahrzeuge zu entwickeln. Und das was wir jetzt im BMW Mini vorgestellt haben, ist mittlerweile die dritte Generation an kompakter PC-Technik.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen