
Der 915M-Mobilechipsatz bietet den Vorteil, dass die Stromaufnahme deutlich geringer ausfällt als bei der Desktopversion.
Während Intels PCI-Express Chipsätze 915 bis 955 im Betrieb spürbare Abwärme erzeugen und oft mit großen Kühlkörpern versehen werden müssen, werden sowohl die Northbridge 915GM als auch der ICH6-M nur handwarm und benötigen keine aufwändigen Kühlmaßnahmen.
Um den Energieverbrauch zu senken hat Intel auch die Signale zhwischen CPU, Northbridge und Southbridge wesentlich schwächer ausgelegt. Auch der Systemtakt bleibt daher auf FSB533 limitiert, denn mehr Takt bedeutet automatisch auch spürbar höhere Verlustleistung. In der Folge sind jedoch die Verstärkerbausteine schwächer ausgelegt, was bei Übertaktungsversuchen von Nachteil sein kann.
Für jede Generation mobiler Systeme müssen die verwendeten Taktraten anhand der technischen Möglichkeiten angemessen ausgewählt werden. So macht es bereits einen empfindlichen Unterschied, ob ein 915GM-System mit FSB400 oder FSB533 arbeitet. Innerhalb einer Notebook-Familie wird man daher auch nicht die Wahl zwischen diesen beiden CPU-Typen haben.
AOpen hat das 915GMm-HFS jedoch so ausgelegt, dass beide FSB-Geschwindigkeiten betrieben werden können; aus diesem Grund ist das Setzen der besagten Jumper notwendig.

