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Eilige Datentransporter: 6 Highspeed USB-Sticks ab 1 GB
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Turnschuh-Netzwerk ade!
- 2 – Die Testkandidaten im Detail
- 3 – Corsair Flash Voyager,Forts.
- 4 – Crucial Gizmo! 1 GB
- 5 – In.Coder PJ-28 2.2 GB Mini Hard Drive
- 6 – Kingston Data Traveler Elite 2 GB
- 7 – Memina Pocket Rocket 1 GB

Wenn man sich einmal überlegt, wie noch vor etwa zehn Jahren Daten zwischen zwei verschiedenen Orten transportiert wurden, kann man heute nur müde grinsen. Üblicherweise kamen 3,5"-Disketten zum Einsatz, denn CD-Brenner waren noch nicht allzu weit verbreitet. Optionen wie die ZIP-Diskette von Iomega gab es nur für den lahmen Parallelport oder SCSI; Streamer sind durch die Notwendigkeit zusätzlicher Backup-Software nach wie vor unpraktisch. Oder man nimmt gleich eine ganze Festplatte mit, was allerdings bis heute unbestreitbar als unpraktisch gelten darf.
Der Preisverfall bei CD- und DVD-Medien machte wieder beschreibbare Rohlinge, so genannte RWs (Rewritables) zu den indirekten Nachfolgern der Diskette, wenn es um das physische Transportieren oder Sichern von Daten ging. Nach wie vor sind die Oberflächen der silbernen Scheiben allerdings empfindlich.
Die wachsende Speicherdichte bei Flash-Speichern und die meist hervorragende Verfügbarkeit von USB-Schnittstellen ebneten den so genannten USB-Sticks einen steilen Werdegang. Heute sind USB-Sticks kleiner als ein Feuerzeug und bieten sogar Kapazitäten bis zu 8 GB .
Eine Schnittstelle nach schneller USB-2.0-Spezifikation ist dabei nicht zwingend nötig. Diese ermöglicht in der Praxis zwar Datentransferraten von knapp über 30 MB/s; selbst moderne Flash-Chips reizen diese bislang jedoch noch nicht aus. Angeschlossen an Ports nach USB 1.1 lässt die Performance mit knapp 1 MB/s zwar stark zu Wünschen übrig, doch immerhin funktioniert es.
Wir haben uns auf dem Markt ein bisschen umgesehen und ein paar Produkte bekannter Hersteller zum Kräftemessen ins Labor geholt. Da wir den Fokus auf High-Speed-Produkte gelegt haben, geben wir uns nur mit Kapazitäten von 1 oder 2 GB zufrieden - schließlich soll der Stick in wenigen Monaten nicht gleich wieder hoffnungslos zu wenig Kapazität bieten. Generell empfehlen wir heute, nicht mehr zu weniger als 256 MB zu greifen. Ein Testkandidat fällt in diesem Zusammenhang aus der Reihe: Das In.Coder PJ-28 ist mit 2,2 GB zwar ähnlich groß, basiert jedoch auf einer 1"-Festplatte und arbeitet daher zwangsläufig langsamer.
