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Loomax DivX DVD A-230

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19:00 - 05/04/2004 von Alexandro Urrutia

Der günstigste Player im Test kommt von der Firma Tecorange. Unter der Marke Loomax wird der DVD A-230 exklusiv über Mediamarkt/Saturn-Läden für knapp 90 Euro vertrieben. Der Player spielt nebst MP3 (CBR und VBR) sowie Wave-Audiodateien auch Videos in den Formaten MPEG-1 und -2 sowie DivX-3 bis 5 und Xvid direkt von Disk ab. Bei letzten beiden verweigerte das Gerät im Test jedoch öfter die Wiedergabe und zeigt lediglich "QPel" auf dem Bildschirm an. Wohl ein Verweis darauf, dass der Player keine DivX-Filme mit Quarterpixel-Feature abspielen kann?! Auch mit GMC und B-Frames tut sich der Player schwer. Als Tonspuren für die abspielbaren Videoformate nimmt der Loomax-Player obendrein nur Dolby Digital und MP3 an. Auch bei der Wiedergabe von MPEG-1- und -2-Dateien ist der A-230 eher konservativ und gibt lediglich Tonspuren im MPEG-2-Audio-Format (44,1 und 48 kHz) wieder. Die Datei-Navigation ähnelt der des Elta-Players - zwei Spalten im Tabellenformat, mit eindeutigen Symbolen für jedes Format. Beim Einlesen des Diskinhalts und Auswahl der Titel reagiert der Loomax-Player ziemlich träge und benötigt mitunter ziemlich lange, um den Inhalt aufzulisten. In punkto Disk-Formate spielt der Player nebst Audio- und Video-Dateien auch JPEG-Bilder direkt von CD und DVD sowie standardkonforme Audio-, Video- und Super-Video-CDs (nur 44,1 kHz) und DVD-Videos. Beschreibbare DVD-Formate (DVD-/+R(W)) werden, bis auf RAM, uneingeschränkt wiedergeben. MiniDVDs (cDVD) zeigt er kurioserweise im Dateibrowser und nicht als DVD an.


Signal-Wüste: beim DivX-Player von Mediamarkt und Saturn hat man nicht viel Auswahl bei der Verbindung.

Audio- und Videoanschlüsse hält der günstige Player aus Saturn und Mediamarkt einen FBAS-Video-, einen analogen Stereo-, einen digitalen Koaxial-Ausgang und eine SCART-Buchse bereit, die jedoch kein RGB- sondern bestenfalls ein Y/C-Signal (S-Video) ausgibt - eine bescheidene Auswahl! Insgesamt wirkt das Bild unausgeglichen und pixelig. Dem entsprechend kann das Gerät in Sachen Bildqualität mit den Konkurrenzprodukten im Test nicht mithalten. Beklagenswert ist auch die zu kleine, klapprige und unübersichtliche Fernbedienung. Die Steuerung damit ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Auch an diesem Gerät lässt sich die automatisch erscheinende OSD-Einblendung nur manuell abschalten.

Der Dateibrowser ist zweckmäßig
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