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Einer geht noch: Pentium 4 570 mit 3,8 GHz

18:00 - Montag, 15. November 2004 von Patrick Schmid
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1 - Einleitung

4 GHz werden auf absehbare Zeit nicht erreicht, doch ein P4 mit 3,8 GHz kommt nun doch. Reichen 200 MHz mehr Takt, um den Athlon 64 4000+ zu überflügeln? Hinsichtlich der Verlustleistung kommt endlich Bewegung ins Spiel.
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James Watt, Erfinder der Dampfmaschine, führte die Maßeinheit für die Leistung ein

Während der mit 4 GHz getaktete Pentium 4 580 vor einigen Wochen offiziell gestrichen wurde, stellt Intel heute eine weitere Leistungsstufe vor : Den Pentium 4 570 mit 3,8 GHz. Erst am vergangenen Freitag hatten wir über unsere Erfahrungen mit dem P4 560 berichtet, denn die hohe Verlustleistung ist nicht immer unproblematisch. Auf den ersten Blick erscheint die neue Topversion also sehr fragwürdig. Hat Intel die Verlustleistung nun etwa im Griff ?

An den thermischen Spezifikationen hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell erst einmal nichts getan : Das Design ist für Verlustleistungen bis maximal 115 W vorgesehen. Auch nach der Taktsteigerung in Höhe von 200 MHz sollte dieser Wert ohne weiteres zu halten sein.

Auch wenn durch die Taktsteigerung in Höhe von ca. 5,5% nicht viel zu erwarten sein kann, so wird der neue Prozessor einem seiner Nebenbuhlern das Leben schwer machen : Selbst die aktuelle Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz und 2 MB L3-Cache kann gegen den Taktvorsprung des 570 nicht mehr viel ausrichten. Zudem beherrscht der P4/Prescott den SSE3-Befehlssatz, mit dem die auf dem Gallatin-Kern basierende Extreme-CPU nichts anfangen kann. Nach einem Vergleich der Prozessorpreise ist schnell klar, dass Intel selbst der Extreme Edition die Existenzgrundlage entzieht.

Gleichzeitig führt Intel nach und nach auch das sehnlich erwartete E-Stepping des Prescott-Prozessorkerns ein, das neben dem Execute Disable Bit vor allem mit runderneuertem Enhanced Halt-State-Modus und Thermal Monitoring 2 daher kommt. Diese Funktionen dienen hauptsächlich der Überwachung und Kontrolle der Verlustleistung. Wir erwarten daher deutliche Fortschritte vor allem unter geringer Arbeitslast.


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