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Einheitlicher Standard für Notebook Displays

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13:06 - 29. October 1999 von Uwe Scheffel

Die hohe Nachfrage an Flachbildschirmen (Flat Panel Displays) hat so manchem Notebook-Hersteller Kopfzerbrechen bereitet. Einige Notebooks können nicht mit den passenden Panels ausgestattet werden und landen auf der Halde. Zwei Gründe sind dafür zu nennen. Zum einen ist die Verfügbarkeit von Flat Panels mehr als miserabel, zum anderen müssen die Panels in ihrem Aufbau und ihrer Schnittstelle genau den Spezifikationen des Notebook-Herstellers entsprechen. Da die Flat Panels bis heute noch keinem einheitlichen Standard unterliegen, sind die meisten Notebook-Bauer an einem oder zwei Panel-Hersteller gebunden. Wenn der Vertragspartner nicht liefern kann, ist ein Ausweichen auf einen anderen Hersteller praktisch nicht möglich.

Aus diesem Grund hat sich die Notebook-Industrie und die Flat-Panel-Hersteller an einem Tisch gesetzt einen einheitlichen Standard definiert. Dieser wurde unter der Schirmherrschaft der Standard Panels Working Group (SPWG) festgelegt. Er betrifft Panels mit den Diagonalen 13,3 Zoll, 14,1 Zoll und 15,0 Zoll und legt die Bauform, die Anschlüsse und eine einheitliche Schnittstelle fest. Grundlage dafür waren verschiedene VESA-Standards und Microsofts PC99-Spezifikation. Der Nutzen für die Unternehmen ist eine bessere Planungssicherheit, Time-to-Market und eine höhere Flexibilität.

Der neue Standard der SPWG hat gute Chancen, umgesetzt zu werden, denn er findet eine breite Unterstützung. Bei den Verhandlungen waren Firmen wie Compaq, Dell, Hewlett-Packard, IBM and Toshiba federführend. Die Unternehmen Acer, Chi Mei, Compal, FIC, HannStar Display, Hitachi, Hyundai, Intel, Inventec, LG, Philips, Quanta, Samsung, Sharp und Unipac haben bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Den Standard finden Sie unter:

www.displaysearch.com/SPWG

Quelle: Tom's Hardware

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