Jabber-Server: Datenbank-Konfiguration und erster Test

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18:37 - 13/09/2007 von Marcel Binder

Interne oder Externe Datenbank – das ist hier die FrageAnlegen des Administratorkontos

Im nächsten Schritt geben wir die Datenbank an, in der Openfire Daten speichern soll. Openfire bietet neben der Unterstützung von MySQL, Oracle, Microsoft SQL Server sowie PostgreSQL und IBM DB2 auch eine interne Datenbank an. Die interne Datenbank ist nicht für Installationen mit einer großen Anzahl an Benutzern geeignet, hiermit lässt sich jedoch schnell und unkompliziert ein Jabber Server installieren - was zum Beispiel auf einer LAN-Party mal vorkommen kann. Daher wählen wir die Option „Eingebaute Datenbank“.

Übersichtliche Weboberfläche zur Konfiguration und zur Statusübersicht des Servers

Nach einem Klick auf „Fortfahren“ müssen wir uns entscheiden, ob Benutzerdaten in einem LDAP-Server oder in der Openfire Datenbank gespeichert werden sollen. Die interne Datenbank von Openfire genügt uns für unsere Zwecke und im letzten Schritt legen wir noch ein Administratorkonto an.

Nachdem wir alles unseren Wünschen entsprechend konfiguriert haben, werden wir auf die Login-Seite des Administrationsbereichs weitergeleitet. Hier loggen wir uns mit dem Benutzernamen „admin“ und dem Passwort, das wir einen Schritt zuvor angelegt haben, ein. Nun stehen uns umfangreiche Konfigurationsoptionen zur Verfügung, um den Server unseren Wünschen anzupassen.

Eine Testverbindung herstellen

Mit diesen Einstellungen stellen wir eine Verbindung zu unserem Server her

Um unseren Server nun zu testen, erstellen wir in PSI einfach eine neue Verbindung. Wir haben die Adresse des Servers mit 127.0.0.1 angegeben. Unsere Jabber ID lautet daher admin@127.0.0.1. Unser Passwort entspricht dem, das wir in der Serverkonfiguration im letzten Schritt angegeben haben und mit dem wir uns bereits per Browser in die Server-Konfigurationsoberfläche angemeldet haben.

Der Funktionsumfang von Openfire lässt sich auch sehr einfach durch Plugins erweitern. Diese können hier einfach heruntergeladen werden. Die Installation eines Plugin geschieht dadurch, dass die dementsprechende *.jar Datei in den Plugins-Ordner der Openfire Installation kopiert wird. Durch Plugins wird Openfire um Funktionen wie das Im- und Exportieren von Benutzerdaten, Transports oder Statusabfragen einer VoIP-Telefonanlage die auf Asterisk basiert, erweitert.

Server und Client aus einer Hand

Aus einem Guss: Der Client zum Server

Für die erweiterten Bedürfnisse in Unternehmen bietet Ignite Realtime neben der OpenSource Variante des Jabber Servers auch noch eine kommerzielle Version von Openfire an, welche den Funktionsumfang unter anderem um Archivierungs-, Telefonie- und erweiterte Kontrollfunktionen, wie das Verbieten bestimmter Clients, erweitert. Um das Instant-Messaging-Paket vollends abzurunden, empfehlen wir den Einsatz des Jabber Clients „Spark“ aus dem gleichen Hause. So erhalten Unternehmen eine durchweg durchdachte und gut funktionierende wie auch skalierbare Lösung für Ih

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