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Elegante Lüftersteuerung: Case Master Ultracool II Digital

18:00 - Sonntag, 1. Februar 2004 von Patrick Schmid
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1 - Regelungstechnik: Case Master Ultracool II Digital

Das Ultracool II überwacht und steuert CPU-, Motherboard- und Gehäuselüfter in Abhängigkeit der jeweils gemessenen Temperatur. Wie zuverlässig ist das Gerät?
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Das Konzept ist denkbar einfach: Das Ultracool II nimmt dem Motherboard die Überwachung und Steuerung der verschiedenen Systemlüfter ab. Der Anwender kann somit einen gewissen Einfluss auf die Lüfterdrehzahl und die Lärmbelästigung nehmen. All dies geschieht über ein 5¼"-Einbaugerät, das in die Front eines PC-Gehäuses passt.

Einen Blickfang erfährt dieses Gerät durch den Einsatz von hochwertigem Aluminium. Passend ist es aber nur dann, wenn auch das PC-Gehäuse aus Aluminium gefertigt ist. Robust und qualitativ hochwertig sind die Bedienelemente an der Front.

Selbst für Anfänger ist der Einbau schnell erledigt: Einen freien Laufwerksschacht auswählen, weg mit der Blende und los geht's. Im Betrieb fällt als erstes das blau beleuchtete Multifunktionsdisplay auf.

Insgesamt drei Lüfter für CPU, Festplatte und System können an der Rückseite des Ultracool II angeschlossen werden. Auch eine Laufwerksaktivitäts-LED ist integriert - gut für Anwender, die zwei Festplattencontroller verwenden. Zu jedem Lüfter steht außerdem ein Temperatursensor zur Verfügung, der entsprechend sinnvoll platziert werden muss.

Das ist wichtig, denn die Lüfter werden in Abhängigkeit der jeweils am entsprechenden Sensor herrschenden Temperatur automatisch in der Drehzahl angepasst. Dies ist leider schon die einzige Einflussmöglichkeit auf die Lüfterdrehzahlen, denn eine manuelle Vorgabe sieht Case Master nicht vor. Der CPU-Sensor sollte aus diesem Grund möglichst nahe am Prozessorkern bzw. genau am unteren Rand des Prozessorkühlers angebracht werden.

Die Lüfterdrehzahlen sind bei den drei Anschlüssen jeweils verschieden. Beim Festplatten- und dem Systemlüfter wird die Maximaldrehzahl bereits viel früher erreicht als beim Prozessor. Die Entlüftung des Systems scheint bei Case Master Priorität gegenüber der aktiven Kühlung des Prozessors zu haben. Ob das immer so sinnvoll ist, lässt sich pauschal kaum beantworten, denn die thermischen Voraussetzungen variieren von System zu System zu stark.

Die Bedienung gestaltet sich denkbar einfach, denn Case Master hat ein einfaches, hierarchisches Menü implementiert. Man kann für jedes Gerät eine Warntemperatur angeben, bei welcher ein Alarmsignal (optisch und akustisch) aktiviert wird. Leider ist die eingestellte Alarmtemperatur nicht die Maximaltemperatur, die schließlich zur Drehzahlerhöhung führt.


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  • 1 – Regelungstechnik: Case Master Ultracool II Digital
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