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Elitegroup PF88 Extreme bedient Athlon 64 und Pentium 4

19:00 - Dienstag, 26. April 2005 von Patrick Schmid
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19 - Leistungsprüfung: bestanden

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Nach den ersten Benchmarks machte das PF88 Extreme im Testlabor klar, dass es die von uns erwartete Leistungsfähigkeit erreicht und konkurrenzfähig ist. In der Praxis ist das PF88 Extreme mit SiS656 und Pentium 4 dem Intel 915P oder 925XE leicht unterlegen - die Unterschiede sind jedoch gering. Beim Betrieb mit SiS756 und einem Athlon 64 arbeitet es zwar ebenfalls minimal langsamer als Platinen mit nForce4 Ultra oder VIA K8T890-Chipsatz. Dies liegt jedoch vor allem daran, dass Elitegroup diese Platine mit exakt 200,0 MHz Basistakt betreibt, während viele andere Hersteller gerne das eine oder andere Megahertz übertakten. Zudem bietet ECS nicht genügend BIOS-Optionen, um den verwendeten Speicher komplett auszureizen.

Funktionsprüfung: bestanden

Wie im Text beschrieben zeigte das PF88 Extreme im Test noch ein paar Kinderkrankheiten, die es für den Hersteller zu beseitigen gilt. Abgesehen davon verhält sich das Hybrid-Motherboard jedoch wie jeder seiner konventionellen Kollegen.

Ohne die Erweiterungsplatine A9S handelt es sich beim PF88 Extreme um ein hochwertig verarbeitetes Pentium-4-Motherboard mit guter Ausstattung. Lediglich die Optionsdetails im BIOS könnten weiter in die Tiefe gehen. So ist ein Kauf für anspruchsvolle Anwender ohne großen Hang zum Overclocking grundsätzlich empfehlenswert. Wir haben zwar bisher keinen Retail-Preis erhalten. Jedoch gehen wir davon aus, dass sich das PF88 Extreme preislich unterhalb dessen bewegen wird, was die Premium-Hersteller für ihre Topmodelle verlangen. Der Lieferumfang bei ECS ist zudem ordentlich und enthält sogar ein brauchbares 54 MBit/s WLAN-Modul nach 802.11g.


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