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Elitegroup PF88 Extreme bedient Athlon 64 und Pentium 4
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- 2 Elitegroup PF88 Extreme im Detail
- 3 Elitegroup PF88 Extreme, Forts.
- 4 Upgrade per Radikalumbau
- 5
- 6 Gleich zwei Chipsätze: SiS 656 und 756
- 7 Lieferumfang
- 8 Standardbetrieb mit Pentium 4 560
- 9 A9S: Aus P4 mach Athlon 64
- 10 Metamorphose: Schritt für Schritt
- 11 Metamorphose, Fortsetzung
- 12 Betrieb mit Athlon 64 3800+
- 13 Testkonfiguration
- 14 Benchmarks und Einstellungen
- 15 Benchmark-Ergebnisse
- 16 DirectX 9
- 17 Audio
- 18 Video, Fortsetzung
- 19 Leistungsprüfung: bestanden
- 20 Fazit: Technologieträger und potenzieller Trendsetter
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5 - Gleich zwei Chipsätze: SiS 656 und 756

Beim Vergleich der beiden Chipsatzdiagramme fällt auf, dass sich die beiden Produkte in der verwendeten Southbridge gleichen. Das ist keinesfalls unüblich, denn es ermöglicht, bestimmte Komponenten für mehrere Chipsatzkonfigurationen zu verwenden. Bei Intel gibt es drei verschiedene ICH6 Southbridges für die 900-Chipsatzserie, VIA verwendet den VT8237 für K8T800/890 und PT894 Pro. Alle Hersteller verwenden proprietäre Schnittstellen, die innerhalb der eigenen Core-Logic-Produkte kompatibel sind.
ECS macht sich diesen Umstand zu Nutze und stattet das PF88 Extreme mit dem SiS656 aus - so arbeitet die Platine mit P4-Prozessoren bis maximal FSB1066 sowie DDR2-533 zusammen. Einen höheren Speichertakt sieht der Chipsatz zwar vor, jedoch ließ sich dies nicht im BIOS des PF88 Extreme auswählen.
Die Wahl fiel vermutlich nicht ganz zufällig auf die SiS-Chipsätze, denn bis heute ist SiS der einzige Hersteller, der lediglich mit Treibern für den Speichercontroller bzw. RAID sowie den AGP auskommt. Selbst für den SiS656 und PCI Express werden keine Treiber benötigt. Aufgrund der sich nicht ändernden Southbridge sollte sich ein SiS-Windows-Installation daher immer von einem Pentium-4-System auf einen Athlon mitnehmen lassen - ohne Notwendigkeit einer Neuinstallation.
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