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Elitegroup PF88 Extreme bedient Athlon 64 und Pentium 4

19:00 - Dienstag, 26. April 2005 von Patrick Schmid
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1 - Zwei in eins: Athlon 64 oder Pentium 4

Eine kleine Sensation der diesjährigen CeBIT war nun im THG-Labor: Das PF88 Extreme nimmt wahlweise einen Athlon 64 oder einem Pentium 4 auf. Wir haben den Wechselbalg gründlich geprüft.
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Auf der Computermesse CeBIT konnte ECS (Elitegroup Computer Systems) in diesem Jahr ein würziges Gesprächsthema auftischen. Man zeigte ausgewählten Besuchern eine Hauptplatine, die sowohl für AMDs Athlon 64 als auch für den Intel Pentium 4 geeignet sein soll. Eine zusteckbare Prozessorplatine schafft dabei die Voraussetzungen, das ursprünglich für den Pentium 4 vorgesehene Board zu einer unkonventionellen Sockel-939-Platine mit Athlon 64 umzurüsten.

Eine solche Kombi-Platine wirft naturgemäß Fragen auf, ohne dass man sie in den Händen gehalten hätte: Welcher Chipsatz kommt zum Einsatz? Ist die Umrüstung mit großem Aufwand verbunden? Welche Prozessoren können eingesetzt werden? Wie zukunftssicher ist ein solches Produkt? Leidet die Leistungsfähigkeit unter der zusätzlichen Flexibilität?

Tatsächlich befindet sich der Markt für derartige Systemkomponenten in einer Phase des Umbruchs. Die Margen sind inzwischen so gering, dass sich kleinere und mittlere Motherboard-Hersteller mit ihrem Kerngeschäft kaum mehr über Wasser halten können. Abit, Chaintech, DFI FIC, Jetway, Soyo und einige andere können sich teilweise nur durch geschickt platzierte Nischenprodukte oder andere Geschäftsbereiche am Leben halten - mittelfristig werden viele jedoch dem Preisdruck durch Asus und auch Foxconn nicht standhalten können.

Elitegroup gehört jedoch zu den größeren Herstellern, so dass man sich Experimente wie das PF88 leisten kann. Zudem kommt ab der zweiten Jahreshälfte durch die Dual-Core-Prozessoren von AMD und Intel wieder frischen Wind in den Markt, von dem der eine oder andere durch geschickte Innovationen profitieren dürfte. Garantiert wird ECS dadurch weltweit Aufmerksam zuteil, was der Marke in der Regel gut tut. Der Hersteller war so freundlich, uns eines der ersten funktionsfähigen Muster für einen ersten Test zur Verfügung zu stellen.


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