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Endlich ausgereift: Aktuelle P4-Platinen im Vergleich

18:00 - Mittwoch, 16. Februar 2005 von Patrick Schmid
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1 - Jetzt zugreifen? Sieben Pentium-4-Platinen im Vergleichstest

SpeedStep entschärft die Hitzeproblematik der schnellen Pentium 4, schnellere Modelle sind in Sicht. DDR2-Speicher wird bezahlbar und die Platinen hatten nun 6 Monate Reifezeit. Unser großer Vergleichstest startet mit sieben Modellen.
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Für den aktuellen P4-Prozessor hat Intel in den letzten Monaten ungewöhnlich viel Schelte einstecken müssen. Der aktuelle Prescott-Kern ist wortwörtlich ein heißes Stück Technik und verbrät, je nach Modell, maximal zwischen 84 und 115 W. AMD dagegen liegt bei maximal 89 W, die neueste CPU-Generation sogar bei nur 67 W. Noch liegt AMD dank 64-Bit-Fähigkeit, dem NX-Bit und vor allen Dingen wegen Cool & Quiet technisch in Führung. Die Einführung überarbeiteter und schnellerer P4-Prozessoren wird die Attraktivität der Intel-Plattform jedoch in Kürze wieder merklich steigern.

Vorteile kann Intel hinsichtlich der aktuellen Plattformen für sich verbuchen. Die Chipsätze 915 und 925 zählen technisch heute sicherlich zum Besten, was erhältlich ist. Die Platinenhersteller haben zwar durch den immer höheren Grad an Integration immer weniger Differenzierungsmerkmale. Doch es entstanden gleichzeitig auch vielfältige Wahlmöglichkeiten, um Produkte an verschiedene Anforderungen anzupassen.

So kann ein Hersteller auf Basis des 915-Chipsatzes festlegen, ob er DDR400- oder DDR2-533-Speicher unterstützen möchte. Die genaue Anzahl an PCI-Express- und PCI-Slots liegt ebenfalls in seinem Ermessen, genauso wie die Frage, ob statt des aktuellen Sockel 775 doch noch der alte Sockel 478 verwendet werden soll. Weitere Ausstattungsmerkmale sind der Netzwerkanschluss (100-MBit- oder Gigabit-Ethernet), Leistungsfähigkeit des Soundsystems (High Definition Audio), zusätzliche Speichercontroller oder Schnittstellen wie etwa IEEE1394a/b alias Firewire.

Neben den Chipsätzen 915P und 925X stellte Intel im Herbst noch den 925XE vor, der mit bis zu 266 MHz FSB-Takt arbeiten darf (bei vier Datentransfers pro Taktzyklus spricht man von FSB1066). Üblich sind dagegen 200 MHz (FSB800). Eine XE-Platine stellt theoretisch zwar die sicherere Investition dar, doch die Anzahl der passenden Prozessoren wird im nächsten halben Jahr kaum steigen: Lediglich eine neue P4 Extreme Edition mit 3,73 GHz soll erscheinen - sicherlich auch wieder zu astronomischen Preisen um die 1.000 Euro. Nichts für den Normalanwender also, und auch die kommenden P4-Prozessoren bleiben allesamt bei FSB800. Es ist daher an der Zeit, einen Blick auf die am Markt erhältlichen Platinen zu werfen.


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