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Technische Details: VIA Apollo KT266

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19:00 - 27/04/2001 von Thomas Pabst

Wie in der Abbildung oben zu erkennen, besteht der Apollo KT266 Chipsatz aus einer VT8366 North Bridge und einer VT8233 South Bridge. Der größte Unterschied zwischen Apollo KT266 und seinem Vorgänger KT133A ist die neue South Bridge des KT266 und ihre Verbindung zur North Bridge über VIAs "V-Link", einem 8 Bit breiten Datenpfad mit einer Taktung von 133 MHz, der "double-pumped" und damit fähig ist, Daten mit bis zu 266 MB/s zu transferieren. Frühere Chipsätze nutzten den PCI-Bus als Verbindung zwischen North und South Bridge; dieser bot nur 133 MB/s, die dazu noch mit anderen PCI-Geräten geteilt werden mussten. V-Link ist offensichtlich VIAs Version von Intels "Hub-Architektur", die eine ähnliche Verbindung zwischen North und South Bridge verwendet.

Neben dieser neuen Funktion unterstützt der KT266 ebenso DDR-SDRAM wie die bereits bekannten Speichertypen SDRAM (bis zu PC133) und Virtual Channel SDRAM (VC-SDRAM). Diese weitreichende Unterstützung von Speichertypen findet sich auch im Magik 1 (DDR-Chipsatz) von ALi, wohingegen der AMD 760 eine reine DDR-Lösung darstellt, die keine langsameren Speichertypen unterstützt.

Die VT8233-South Bridge unterstützt alle neuen, in aktuellen South Bridges gängigen Funktionen - ATA100, AC-97, MC-97, sechs USB-Schnittstellen und integrierter Netzwerk-MAC für externen PHY mit 100/10 Ethernet-Anschluss. Schließlich wird auch noch die neue PowerNow!-Technologie von AMD unterstützt, was den Chipsatz geeignet macht für mobile Einsätze wie z.B. in Notebooks.

Technisch gesehen hinterlässt VIAs Apollo KT266 einen sehr guten Eindruck; er scheint ein würdiger Gegner für AMDs 760 Chipsatz zu sein. Allerdings müssen wir uns die Sache erst einmal in Aktion ansehen und überprüfen, ob der KT266 neben all den netten Funktionen auch anständige Leistungswerte schafft.

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