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Notebook-Prozessor im PC: Leise und sparsam

18:13 - Montag, 22. Mai 2006 von Patrick Schmid
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12 - ... und MSI K8NGM-V

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Wieder griffen wir zu einer Platine des Herstellers MSI, weil uns diese bereits zur Verfügung stand. MSI vertraut auf einen Nvidia-Chipsatz vom Typ GeForce 6100, welcher allen Sockel-939- und Sockel-754-Prozessoren dienen kann und eine integrierte Grafikeinheit besitzt. Das K8NGM-V verwendet Sockel 754 und taugt damit für den Turion 64.

Mit den Energiesparfunktionen hatten wir unsere liebe Not, denn bereits das AOpen-Board für den Core Duo hatte seine Tücken. Beim K8NGM-V ließ sich Cool & Quiet erst nicht aktivieren - selbst eine Neuinstallation von Windows brachte keine Abhilfe. Mit aktuellen Treiber-Versionen und aktuellem BIOS (siehe Testkonfiguration) stürzte das System ab, wenn wir in den Windows-Energieeinstellungen von Desktop auf Portable umstellten. Erst ein CMOS-Reset sorgte dann dafür, dass Cool & Quiet aktiv wurde.

Mit integrierter Grafik ermittelten wir eine Leistungsaufnahme 44 W im Leerlauf, was fast an das hervorragende Ergebnis des Pentium M herankommt. Sobald wir jedoch die Radeon X800XL-Grafikkarte einsteckten, stieg der Energiebedarf um satte 35 W, während andere Systeme lediglich 20 W mehr veranschlagten. Das lässt darauf schließen, dass sich die integrierte Grafik des Nvidia-Chipsatzes beim Einstecken einer PCI-Express-Grafikkarte nicht deaktiviert und somit den Energiebedarf in die Höhe schnellen lässt - schade.

Unter hoher Rechenlast schlägt sich der Turion im vergleich zum schneller getakteten Pentium M ordentlich und schneidet letzten Endes ähnlich ab. Im Gegensatz zur 915GM-Platine ließe sich dieses System mit bis zu 4 GB Arbeitsspeicher bestücken - allerdings raten wir zur Vorsicht mit 2 GB DDR400-DIMMs: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Modultypen Probleme machen könnten, ist erfahrungsgemäß hoch.


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