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Notebook-Prozessor im PC: Leise und sparsam

18:13 - Montag, 22. Mai 2006 von Patrick Schmid
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15 - ... und Biostar TForce 6100-939

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Biostar zeigt seit Spätherbst neue Ambitionen in der Motherboard-Szene. Die TForce-Produktfamilie soll es daher mit den bekannten Größen aufnehmen. Beeindruckend ist die breite Auswahl an Overclocking-Optionen, die Biostar den TForce-Platinen auf dem Weg gibt. Die von uns verwendete Version TForce 6100-939 ist allerdings eine Variante mit GeForce 6100-Chipsatz und integrierter, die nicht auf Enthusiasten abzielt. Für unseren Zweck ist das Board sicherlich bestens geeignet.

Nach einem BIOS-Update war plötzlich das Overclocking-Menü weg. Die mitgelieferte Overclocking-Software für Windows sollte uns helfen, das Problem zu umschiffen. Und tatsächlich, wir hatten umfangreichste Einflussmöglichkeiten auf Taktraten, Taktverhältnisse und Spannungsparameter. Allerdings blendete uns die Software im Sekundentakt eine Fehler ein, der uns darauf hinwies, dass 0,0 keine Intergerzahl sei.

Da wir dieses zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Ausführlichkeit ausgetestet hatten, begaben wir uns auf die BIOS-Suche. Auf der Hersteller-Website www.biostar.com.tw fanden sich zwei Produkte, deren Unterschied nicht auf Anhieb ersichtlich ist: TForce 6100-939 und GeForce 6100-939, während auf der BIOS-Seite keinerlei BIOS-Image-Dateien zu finden waren. Um dorthin zu gelangen, muss der Anwender auf ein buntes T-Series-Werbebanner klicken, was vermutlich kaum ein Erfahrener Internet-Anwender machen würde. Nach Einspielen der korrekten BIOS-Version (TForce) war das Menü wieder vorhanden.

In den speicherintensiven Benchmarks sowie allen für Dual Cores optimierten Anwendungen zeigt der X2 seine Stärken. Mit 54 W Energiebedarf im Leerlauf ist das Athlon 64 X2-System erstaunlich genügsam und reiht sich zwischen die beiden Stromspar-Systeme mit Pentium M und Turion 64 ein. Hier muss allerdings erwähnt werden, dass der Pentium M samt dedizierter Radeon X800XL-Grafik mit nur 59 W knapp dahinter liegt und den X2 in Spielesituationen ganz klar an die Wand stellt. Wieder müssen Sie als Anwender entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Hohe 3D-Leistung oder maximale Energieeinsparung. Unter hoher Last genehmigt sich das Athlon 64 X2-System schon einmal 113 W bzw. 156 W mit eigener Grafikkarte. Wieder wollen wir darauf hinweisen, dass der Athlon 64 X2 in der Kategorie Performance pro Watt vom Core Duo locker geschlagen wird, dafür jedoch günstigere Komponenten verwendet und zudem weniger als die Hälfte kostet.


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