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Notebook-Prozessor im PC: Leise und sparsam
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- 1 Wie gut ist Intels Core Duo im Desktop?
- 2 Typischer Energiebedarf Ihres PCs
- 3 Prozessorwahl (nicht) leicht gemacht
- 4 Prozessorwahl (nicht) leicht gemacht, Fortsetzung
- 5 Warum Dual Cores?
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- 7 ... und AOpen i975Xa-YDG, Fortsetzung
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- 10 ... und MSI 915GM Speedster, Fortsetzung
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- 13 ... und MSI K8NGM-V, Fortsetzung
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- 15 ... und Biostar TForce 6100-939
- 16 ... und Biostar TForce 6100-939, Fortsetzung
- 17 Testkonfigurationen
- 18 Benchmark-Ergebnisse
- 19 Video
- 20 Audio
- 21 Applikationen
- 22 Synthetisch
- 23 Messergebnisse Energieverbrauch
- 24 Energievernichter Grafikkarte (gültig für alle Modelle)
- 25 Fazit: Core Duo scheitert an der Plattform
- 26 Mehr zum Thema
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6 - ... und AOpen i975Xa-YDG
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Wir hatten Ende März bereits über den Core Duo samt dieser AOpen-Platine berichtet. Unser erstes Fazit war durchaus positiv, denn der Core Duo bietet ordentliche Rechenleistung bei sehr geringem Energiebedarf. Durch die Verwendung des 975X-Chipsatzes ist die Plattform jedoch alles andere als Sparsam, was unsere Messergebnisse belegen (70-93 W für das System). Im Gegenzug handelt es sich beim i975Xa-YDG jedoch um eine ausgewachsene Hauptplatine, die kaum Wünsche offen lässt und dank ihrer beiden PCI Express x16-Slots auch den Betrieb zweier ATI-Grafikkarten im Crossfire-Modus zulässt.
Das Dienstprogramm CPU-Z zeigte im Test falsche Speicherparameter an: Anstatt der von uns gewählten CL3.0-2-2-8-Timings für den DDR2-Hauptspeicher werden CL3-2-2-12 angegeben. Auch die Implementierung des SpeedStep-Mechanismus, welcher die Prozessortaktrate bei geringer Last auf bis zu 1 GHz reduziert, scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein. Der MP3-Encoder LAME benötigte mit SpeedStep ganze sieben Minuten länger als ohne, der Dateikomprimierer WinRAR genehmigte sich eine Minute mehr und auch F.E.A.R. lieferte 13 Bilder pro Sekunde mehr. Zwar sind immer wieder geringfügige Unterschiede zwischen SpeedStep-Modus und Normalbetrieb festzustellen, allerdings sollten diese nicht in diesem Rahmen liegen. Offenbar funktioniert die dynamische Absenkung und Wiederanhebung des CPU-Taktes nicht wie geplant. Ein BIOS-Update sollte diese ungereimtheit jedoch beheben.
Unter F.E.A.R. liefert das Core-Duo-System tatsächlich die besten Minimaltaktraten und übertrifft den Spieleprofi Athlon 64 X2. Auch beim Komprimieren von Dateien mit WinRAR ist der Core Duo etwas schneller. Fast unentschieden ist das Rennen beim Encodieren von MPEG-2-Video mit Pinnacle Studio und beim Transcoding von MPEG-2 in MPEG-4 DivX oder XviD: Der Core Duo ist jeweils leicht in Führung. Hier sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass das System mit Athlon 64 X2 bei diesen Aufgaben (hohe Rechenlast) satte 43% weniger Energie abruft! Selbst wenn man dem AMD-System noch den hier unfairen Vorteil der integrierten Grafiklösung gewährt bleibt das Core-Duo-System 22% sparsamer! Doch vergessen Sie nicht: Ein Core Duo T2600 kostet derzeit etwa doppelt so viel wie ein Athlon 64 X2...
Der Lieferumfang des AOpen-Boards ist gewohnt vollständig und beinhaltet neben den notwendigen Kabeln und Treibern auch einen passende Prozessorkühler, der ausreichend Leise arbeitet. Aufgrund der geringen Höhe des Core Duo (dieser hat im Gegensatz zu den Pentium-Chips keine Hitze verteilende Metallplatte namens Heat Spreader) ist ein angepasster Kühler nötig. Leider fehlen der Platine ausgefeilte Overclocking-Möglichkeiten. Man kann zwar den Systemtakt und die Prozessorspannung erhöhen, nicht jedoch den Rechner statt mit FSB677 mit FSB800 oder FSB1066 zu betreiben versuchen. Das könnte dem Core Duo zu einem wahren Höhenflug verhelfen - falls es funktioniert.

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