Fazit: Keine Platzierung von übertakteten Boards

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19:00 - 27/07/2001 von Frank Völkel

Für uns steht fest: In den folgenden Vergleichstests von Motherboards werden wir keine übertakteten Hauptplatinen zur offiziellen Wertung heranziehen. Vielmehr wird es - wie schon beim letzten KT266-Vergleichstest für QDI, Asus und Shuttle in Kraft getreten - eine separate Musterung für Werks-Overclocking geben. Allein die Tatsache der Fairness gegenüber den übrigen Herstellern macht es dringend notwendig, dass nur die Performance bei vollkommen identischer Taktfrequenz ermittelt werden kann. Andernfalls verschafft sich der betroffene Hersteller einen Wettbewerbsvorteil, der sich in höheren Leistungswerten bei den einzelnen Benchmarkdisziplinen widerspiegelt. Erstaunliches haben wir bei der Ermittlung der exakten FSB-Taktfrequenzen festgestellt: Besonders der weltweit angesehene und führende Hersteller Asus übertaktet beinahe alle seine Platinen. Dazu haben wir insgesamt 12 verschiedene Boards von Asus mit unterschiedlichen Chipsätzen untersucht - mit dem Ergebnis: 10 Platinen waren ab Werk übertaktet und belegten in der Vergangenheit vorderste Plätze in punkto Performance. An dieser Stelle stellt sich die Frage, was wohl das wahre Motiv des Overclockings ist, zumal einige der von uns getesteten Platinen älter als 2 Jahre sind. Wir glauben, dass diese Problematik noch einiges an Staub aufwirbeln wird.


MSI KT266 Pro. Dieses Board ist nicht von Werk aus übertaktet, sondern dient lediglich als Beispiel.

Einwirkung hoher Temperaturen beim K7T 266 Pro. Dieser Zwischenfall hat nichts mit dem übrigen Test der übertakteten Boards zu tun. Das MSI K7T266 Pro ist weiterhin unsere Referenzplatine.
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